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Redaktion

Dax verliert 0,2 Prozent - Zinssenkungsspekulationen belasten das Pfund

ck/kjo Frankfurt - Vor der Unterzeichnung des Handelsabkommens zwischen den USA und China haben sich die Anleger nicht aus der Deckung gewagt. Somit gelang es dem deutschen Leitindex Dax auch zum Wochenauftakt nicht, sein zwei Jahre altes Rekordhoch von 13 597 Zählern zu knacken. Die Anleger hielten sich aber auch wegen der nun beginnenden Berichtssaison der US-Unternehmen mit größeren Investments zurück. Der Dax beendete den Handel bei 13 452 Zählern mit einem Abschlag von 0,2 %. Der Euro Stoxx 50 schloss bei 3 780 Punkten mit einem Minus von 0,3 %.

Analysten deutscher Banken halten die Aktienmärkte auf dem aktuellen Niveau für ausgereizt. Laut dem vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) erhobenen Financial Expert Survey gehen sie für die kommenden sechs Monate von einer Stagnation der Indizes aus. So lauten die Mittelwerte ihrer Dax-Prognosen für das Ende des ersten Quartals bzw. die Jahresmitte auf 13 404 und 13 396 Zähler. Etliche Häuser erwarten aber durchaus Rekordhöchststände. So lautet die Spanne der für die Jahresmitte abgegebenen Prognosen auf 12 000 bis 14 200 Punkte.

An den Devisenmärkten neigte das Pfund abermals zur Schwäche. Am Abend kostete die britische Währung noch 1,2984 Dollar und damit 0,6 % weniger als am Freitag. Anzeichen wirtschaftlicher Schwäche vor dem anstehenden Brexit befeuerten die Spekulationen auf eine baldige Zinssenkung in Großbritannien. Das Bruttoinlandsprodukt legte im November binnen Jahresfrist lediglich um 0,6 % zu, wie das Statistikamt mitteilte. Dies ist der schwächste Zuwachs seit Juni 2012. Im Oktober hatte das Plus noch bei 1 % gelegen.

An den Anleihemärkten setzte sich die rege Emissionstätigkeit der vergangenen Tage fort. Mexiko trat mit zwei Anleihen im Euro auf. Der europäische Rettungsfonds EFSF brachte einen 30-jährigen Bond, für die der Emittent mit mehr als 12 Mrd. Euro sein bislang größtes Orderbuch für diese Laufzeit bekam.

Börsen-Zeitung, 14.01.2020, Autor Christopher Kalbhenn/Kai Johannsen, Frankfurt, Nummer 8, Seite 1, 293 Wörter

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