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Redaktion

Dax schließt kaum verändert - Spanische Anleihe stößt auf Rekordnachfrage

wbr Frankfurt - Nach den deutlichen Kursgewinnen in der ersten Januarwoche hat der deutsche Leitindex eine Verschnaufpause eingelegt. Der Index notierte gestern zum Handelsschluss praktisch unverändert bei 13 456 Punkten. Damit ist der bisherige Höchststand von Anfang 2018 bei knapp 13 600 Zählern aber unverändert in Reichweite.

Die Einzeltitelbewegungen hielten sich am Dienstag in vergleichsweise engen Grenzen. Stärkster Wert im Dax war Wirecard mit einem Plus von 4,7 %. Continental, am Vortag noch größter Verlierer im Index, notierten 1,5 % fester. Schlusslicht im deutschen Leitindex waren Fresenius, die um 2,9 % nachgaben. Zudem verzeichneten mit Allianz, Bayer und BASF einige Indexschwergewichte leichte Kursverluste.

Ruhig ging es meist auch in der zweiten und dritten Reihe zu. Der MDax legte um 0,2 % zu. Etwas aus dem Rahmen fielen Evonik, die als Tagesverlierer im MDax 4 % einbüßten. Die RAG-Stiftung hat sich von mehr Aktien getrennt als geplant. Der SDax gab um 0,3 % nach.

An den Bondmärkten gab es leichte Kursgewinne. Dementsprechend sank die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen auf -0,21 %. Die zehnjährigen US-Treasuries rentierten bei 1,82 %. Das günstige Zinsumfeld führte am Dienstag zu weiteren Emissionsrekorden im Euroraum.

Spanien brachte eine neue zehnjährige Anleihe. Mehr als 53 Mrd. Euro bekamen die Iberer an Zeichnungswünschen zusammen. So viel gab es noch nie im Bereich der Staaten bzw. staatsnahen Schuldner. Die hohe Nachfrage nach der Anleihe zeigte laut Marktteilnehmern auch, dass die politischen Unsicherheiten der vergangenen Monate nun aus dem Weg geräumt sind, nachdem Premierminister Pedro Sánchez sein Kabinett gebildet hatte. Zypern war ebenfalls am Primärmarkt aktiv und brachte Anleihen mit Laufzeiten von 10 und 20 Jahren, die ebenfalls stark nachgefragt wurden.


Börsen-Zeitung, 15.01.2020, Autor Wolf Brandes, Frankfurt, Nummer 9, Seite 1, 270 Wörter

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