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Redaktion

wf Berlin - Die Zahl der automatisierten Kontoabfragen ist 2019 auf einen neuen Spitzenwert explodiert. Die Behörden fragten im vergangenen Jahr in 915 257 Einzelfällen Daten ab. Im Jahr zuvor waren es 796 600. Dies erfuhr die Börsen-Zeitung aus dem Bundesfinanzministerium. Von den Abfragen entfiel mit 670 964 der größte Teil auf den nichtsteuerlichen Bereich. Finanzämter fragten in Steuersachen in 244 293 Fällen nach. Einzelne Gründe werden in der Statistik des Bundeszentralamts für Steuern nicht erfasst, hieß es. Diese staatliche Stelle ist der Mittler zwischen den Behörden und den Kreditinstituten. Ursache für den erneuten Anstieg der automatisierten Abfragen sind neue Vorgaben, nach denen das Verfahren nur noch elektronisch abgewickelt werden kann. Dies habe die Auskunftsbegehren der Gerichtsvollzieher in die Höhe getrieben, heißt es. Gerichtsvollzieher dürfen seit 2013 Daten abfragen. Neu ist seit Jahresbeginn 2020, dass Banken und Sparkassen nicht nur Kontostammdaten, sondern auch die Adresse und die steuerliche Identifikationsnummer übermitteln müssen.

- Bericht Seite 3

Börsen-Zeitung, 24.01.2020, Autor Angela Wefers, Berlin, Nummer 16, Seite 1, 155 Wörter

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2020016002&titel=Zahl-der-Kontoabfragen-schnellt-in-die-Hoehe
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