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Redaktion

Aktie legt um 8,9 Prozent zu - Institut lotet weitere Sparpotenziale aus

lee/bn Frankfurt - Der Aktienmarkt hat die Zahlen der Commerzbank am Donnerstag geradezu euphorisch aufgenommen. Der im gesamten Jahr erzielte Konzerngewinn lag mit 644 Mill. Euro zwar um gut ein Viertel unter dem Vorjahreswert, doch am oberen Ende der Analystenschätzungen. Das reichte für kräftige Kursgewinne aus: Die Aktie verteuerte sich um 8,9 % und ging mit 6,43 Euro aus dem Handel.

Unterstützt wurde die Kursentwicklung offenbar auch von einem positiven Sentiment für die deutschen Banktitel. So hat sich die Deutsche Bank in den vergangenen drei Monaten um mehr als 50 % verteuert, obwohl auch bei ihr nur Teile des Zahlenwerks die Erwartungen des Marktes übertrafen. Die Commerzbank legte auf Dreimonatssicht um mehr als 20 % zu, die Aareal Bank verzeichnete ein Plus von gut 14 %.

Im Schlussquartal hat die Commerzbank die Ertragserwartung zwar übertroffen, nach Steuern indes rote Zahlen geschrieben. In beiden Kernsparten fiel das operative Ergebnis dabei deutlich schwächer aus als vor Jahresfrist.

Dank einer Rückführung ihrer Risikoaktiva um 8 Mrd. Euro zum Jahresende hat sich die Bank dabei für die 2020 anstehende Restrukturierung und die offenbar zäh verlaufenden Verhandlungen über einen Verkauf ihrer Tochter MBank Spielraum verschafft. So lag die harte Kernkapitalquote Ende Dezember mit 13,4 % einen halben Prozentpunkt über dem Niveau vor Jahresfrist und 30 Basispunkte höher als von Analysten erwartet.

Damit hat der scheidende Chief Financial Officer Stephan Engels seiner Nachfolgerin Bettina Orlopp einen Kapitalpuffer für die Restrukturierung hinterlassen, die bis 2023 mit 1,6 Mrd. Euro zu Buche schlagen soll. Orlopp kündigte für 2020 IT-Investitionen von 200 Mill. Euro an. Derzeit lote die Bank zudem weitere Einsparpotenziale aus, die über die bereits kommunizierten hinausgehen, sagte sie auf ihrer ersten Bilanzpressekonferenz in der neuen Funktion. Spätestens im August solle es Details geben.

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Börsen-Zeitung, 14.02.2020, Autor lee/bn Frankfurt, Nummer 31, Seite 1, 292 Wörter

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