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Redaktion

cru Frankfurt - Mitten in der Coronavirus-Wirtschaftskrise verringern ausgerechnet viele der größten in Deutschland börsennotierten Unternehmen die Qualität ihrer Zwischenberichte für das erste und dritte Quartal - und gleichen sich damit ihren Wettbewerbern auf europäischer Ebene an. "Insbesondere Werte aus Branchen wie Konsumgüter und Einzelhandel oder Finanzwerte scheinen diesbezüglich besonders anfällig zu sein", warnt der Finanzanalystenverband DVFA in einer noch nicht veröffentlichten Studie, die der Börsen-Zeitung vorliegt. Nach Unternehmensgrößen falle auf, dass immerhin bei 20 % der Dax-Werte eine Verschlechterung des Reporting konstatiert wurde.

Künftig will etwa Henkel nach dem ersten und dritten Quartal lediglich Angaben zur Umsatzentwicklung machen. Die Allianz möchte sogar ganz auf die Veröffentlichung umfangreicher Quartalsberichte verzichten. Auch die Munich Re will ihre Zwischenberichte zum 30. März und 30. September zumindest entschlacken - und sich nur auf Eckzahlen beschränken.

- Bericht Seite 9

Börsen-Zeitung, 17.04.2020, Autor Christoph Ruhkamp, Frankfurt, Nummer 74, Seite 1, 135 Wörter

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2020074004&titel=Analystenverband-warnt-vor-mageren-Zwischenberichten
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