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Redaktion

Bankchef nimmt Finanz Informatik aus Schusslinie

jsc Frankfurt - Nach wiederholten IT-Aussetzern bei Wertpapierdepots im März nimmt der zuständige Dienstleister der Kreditwirtschaft die Rechenzentrale der Sparkassen von der Kritik aus: Nach Störungen der Ordererfassung an turbulenten Börsentagen, von denen etliche Sparkassen, Kreditgenossenschaften, einige private Banken sowie die BayernLB-Tochter DKB betroffen waren, stehe die DWP Bank als Wertpapierservice-Anbieter Kunden gegenüber für den Fehler gerade, sagt Bankchef Heiko Beck im Gespräch mit der Börsen-Zeitung. Zur Verantwortung für die Panne äußert er sich vage: Eine Tochter der Finanz Informatik sei als Rechenzentrale für den Betrieb zuständig, die Entwicklung und Pflege der Anwendungen liege bei der DWP Bank.

Nach einem früheren Aussetzer im Januar hatte die Bank noch ausdrücklich einen Serverausfall bei der Finanz Informatik als Ursache benannt. Die IT-Gesellschaft steht unter Druck: Die Finanzaufsicht BaFin erklärte vor wenigen Tagen, sie sei "sehr eng dran" an der Sparkassen-IT, ohne ins Detail zu gehen. Nach der jüngsten Panne richtet Beck den Blick auf das eigene Haus. Den Aussetzer wertet er als Ansporn, die "Systeme noch sicherer zu machen".

- Im Gespräch Seite 3

Börsen-Zeitung, 19.05.2020, Autor Jan Schrader, Frankfurt, Nummer 95, Seite 1, 171 Wörter

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2020095005&titel=DWP-Bank-steht-fuer-IT-Panne-gerade-
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