Dax Deutsche-Bank-Realtime-Indikation: 12.516,50+3,50% TecDax Deutsche-Bank-Realtime-Indikation: 3.272,75+1,10% Euro Stoxx 50 Deutsche-Bank-Realtime-Indikation: 3.275,00+3,17% US/Dow Jones Deutsche-Bank-Realtime-Indikation: 26.276,00+2,10% Gold: 1.698,40-1,63% EUR/USD: 1,1231+0,41%
Redaktion

cru Frankfurt - Im Wirtschaftsausschuss des Bundestages wird an diesem Montag um milliardenschwere zusätzliche Entschädigungen für den beschleunigten Kohleausstieg gerungen. Eine Allianz überwiegend kommunaler Betreiber von relativ jungen Steinkohlekraftwerken, die nach dem Jahr 2012 ans Netz gegangen sind und ab 2027 entschädigungslos abgeschaltet werden sollen, macht mobil für separate staatliche Ausgleichszahlungen von rund 3 Mrd. Euro. Das geht aus einem Vermerk der Unternehmen für den Wirtschaftsausschuss hervor, der der Börsen-Zeitung vorliegt.

Gefordert werden die Hilfen unter anderem von den kommunalen Unternehmen Steag aus Essen, Trianel aus Aachen und MVV Energie aus Mannheim. Nach Informationen der Börsen-Zeitung geht es um Entschädigungen von rund 700 Euro je Kilowatt. Bei 4,6 Gigawatt betroffenen Kapazitäten von Steinkohlekraftwerken, die erst ab 2013 ans Netz gegangen sind, ergibt das eine Gesamtsumme von rund 3 Mrd. Euro. Die Allianz steht für rund 20 % der deutschen Kohlekraftwerkskapazitäten.

- Bericht Seite 7

Börsen-Zeitung, 23.05.2020, Autor Christoph Ruhkamp, Frankfurt, Nummer 98, Seite 1, 143 Wörter

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2020098007&titel=Kohle-Allianz-ringt-um-3-Mrd.-Euro-Entschaedigung
BZ Artikel twitternLinkedInXingFacebook



Serien zu Unternehmen & Branchen
Themendossiers zu Unternehmen & Branchen


Termine des Tages
Donnerstag, 4.6.2020

Ergebnisse
Broadcom: 2. Quartal
Ciena: 2. Quartal
Gap: 1. Quartal
Remy Cointreau: Jahr
Slack: 1. Quartal
Tiffany: 1. Quartal

Hauptversammlungen
Gigaset (online)
HeidelbergCement (online)
LPKF Laser (online)
Samsonite (ao.)
SMA Solar (online)












21

0.133836 s