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Redaktion

BIZ fordert mehr Standards für Zahlungsabwickler - US-Tochter sucht Käufer
Wirecard AG
Quelle: Wirecard AG

sck München - Der Bilanzskandal beim insolventen Zahlungsabwickler Wirecard hat die Diskussion über die Konsequenzen aus dem Fall angeheizt. Während die Anwaltskanzlei Tilp ihre Schadenersatzklage gegen das Dax-Mitglied auf den Abschlussprüfer Ernst & Young (EY) und frühere Vorstände ausweitet, fordert die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) mehr einheitliche Regeln für Zahlungsabwickler. "Einer der Schlüsselaspekte wird sein, wie die unterschiedlichen Marktteilnehmer in das System eingebunden werden können", sagte Präsident Agustín Carstens. Ob eine strengere weltweite Regulierung für diese Fintechs notwendig sei, lasse sich noch nicht abschließend beurteilen. "Wenn mehr Details bekannt werden, denke ich, dass wir in der Lage sein werden, festzustellen, ob weitere aufsichtsrechtliche oder regulatorische Maßnahmen erforderlich sind oder nicht."

Infolge des Zusammenbruchs von Wirecard geriet zuletzt die deutsche Finanzaufsicht BaFin deutlich in die Kritik. Deren Präsident, Felix Hufeld, kämpft um seinen Posten. Auf einer Sitzung des Verwaltungsrats der Behörde soll er den Vorwurf der Schlamperei zurückgewiesen haben, wie es aus Kreisen von Teilnehmern heißt. Er habe wegen der Rechtslage gar nicht bei der Bilanzprüfung eingreifen dürfen, sondern sich auf die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) verlassen müssen, so Hufeld. Unterdessen hat sich die US-Konzerntochter selbst ins Schaufenster gestellt. Wirecard North America hat nach eigenen Angaben eine Investmentbank mit der Suche nach einem neuen Eigentümer betraut. Wirecard erwarb die Gesellschaft vor vier Jahren. Seit Montag leitet der Anwalt Michael Jaffé das Insolvenzverfahren für die börsennotierte Obergesellschaft, die Wirecard AG. Am Dienstag schlug der Aktienkurs erneut Kapriolen. Der Titel sprang auf 9,20 Euro und beendete den Xetra-Handel bei 5,73 Euro (+ 75,8 %). Damit setzte der Anteilschein seine Erholung auf niedrigem Niveau fort.

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Leitartikel Seite 6

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Börsen-Zeitung, 01.07.2020, Autor Stefan Kroneck, München, Nummer 123, Seite 1, 273 Wörter

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