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Redaktion

Kapitalisierung des Spin-off niedriger als erwartet - Zwei IPOs für Frankfurt

cru/mic Frankfurt/München - Der größte Spin-off eines Dax-Konzerns in Deutschland ist mit einem niedrigeren Börsenwert als erwartet über die Bühne gegangen. Die Investoren gestanden Siemens Energy bei der ersten Kursfeststellung eine Kapitalisierung von 16 Mrd. Euro zu. Bis zum Schluss des Xetra-Handels sank der Kurs bei hoher Volatilität um 3,6 % auf 21,21 Euro je Aktie (siehe Chart). Analysten hatten Siemens Energy vor dem Spin-off im Durchschnitt einen Equity Value von 21 bis 22 Mrd. Euro zugetraut.

Siemens-Finanzvorstand Ralf Thomas erklärte beim Handelsauftakt in der Deutschen Börse, die erhöhte Selbständigkeit könne wie bei Siemens Healthineers zusätzliche Werte schaffen. Vorteile der Erstnotierung identifizierte Thomas auch für den bisherigen Alleineigentümer. Die Siemens AG werde schlanker: "Dieses Momentum zur Wertsteigerung wollen und werden wir nutzen." Der Kurs der Aktie sank trotz Abspaltung um nur 1,5 % auf 109,96 Euro.

Im Kontrast zu konkurrierenden Finanzplätzen wie New York und Schanghai, wo sich hoch bewertete Technologie-IPOs aneinanderreihten, sind in Frankfurt bis dato nur fünf Unternehmen mit neuen Aktien an die Börse gegangen: die Datenanalysefirma Exasol, der Medikamentenhändler Pharma SGP, der Mittelstandsinvestor Brockhaus Capital, der Wohnmobilbauer Knaus Tabbert und der Rüstungselektronikhersteller Hensoldt. Zusammengenommen beträgt der Emissionserlös weniger als 2 Mrd. Euro - so wenig wie seit 2009 nicht mehr. Die vor einem Jahr erhofften großen Börsengänge von Wintershall Dea sowie der inzwischen an Advent verkauften Thyssenkrupp-Aufzüge und der Continental-Antriebssparte Vitesco sind bisher ausgeblieben.

Allerdings zeichnet sich ein Ende der Flaute ab: Ihr IPO angekündigt haben der Ladesäulenbauer Compleo mit einem Emissionserlös von etwa 50 Mill. Euro und der Immobilienkonzern Velero aus Berlin mit etwa 500 Mill. Euro. Für die nächsten Wochen und Monate wird zudem der Startschuss für die IPOs des Wissenschaftsverlags Springer Nature, der Online-Gebrauchtwagenplattform Auto1 und der Vodafone-Funkturmsparte Vantage Towers erwartet.

- Wertberichtigt Seite 6

Berichte Seiten 7 und 13

Börsen-Zeitung, 29.09.2020, Autor cru/mic Frankfurt/München, Nummer 187, Seite 1, 293 Wörter

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