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Goldman Sachs für Weltwirtschaft und Aktien zuversichtlich

ck Frankfurt - Die laufenden Verzinsungen amerikanischer Staatsanleihen haben am Dienstag erneut angezogen. In der zehnjährigen Laufzeit erreichten sie mit 1,19 % den höchsten Stand seit rund zehn Monaten. Begonnen hat der Anstieg mit den Senatsstichwahlen im US-Bundesstaat Georgia, durch die die Demokraten die Mehrheit auch im Senat erhalten haben. Das schürt Erwartungen eines zusätzlichen großen Konjunkturhilfspakets.

Goldman Sachs erwartet ein Hilfspaket im Umfang von 750 Mrd. Dollar. Zusammen mit dem im Dezember durchgewinkten Paket würden sich die fiskalischen Hilfen in den USA damit auf 1,7 Bill. Dollar summieren, sagte Jan Hatzius, Head of Global Investment Research and Chief Economist, am Dienstag auf der Goldman Sachs Global Strategy Conference. Dank der geld- und fiskalpolitischen Impulse sowie der Coronaimpfungen wird die Weltwirtschaft laut der Prognose der Bank in diesem Jahr um 6,5 % wachsen, was deutlich über dem Konsens von 4,6 % liegt. Dennoch geht Hatzius davon aus, dass die Geldpolitik noch lange ultralocker bleiben wird und die Fed erst im zweiten Halbjahr eine erste Leitzinserhöhung beschließen wird. Das Aufwärtspotenzial der US-Renditen hält Goldman Sachs für begrenzt, die zehnjährige Treasury-Rendite wird in zwölf Monaten bei 1,30 % erwartet. Für Risiko-Assets wie Aktien ist das US-Haus zuversichtlich. Den S&P 500 erwartet es in zwölf Monaten bei 4 300 (aktuell: 3 801) Zählern.

Am Euro-Anleiheprimärmarkt hielt der Ansturm der Investoren gestern unvermindert an. So gingen für eine zehnjährige Anleihe Belgiens im Volumen von 6 Mrd. Euro Orders für mehr als 50 Mrd. Euro ein. Am Vortag hatte die EFSF (European Financial Stability Facility) mit einer 5 Mrd. Euro schweren Zweitranchenemission mit mehr als 71 Mrd. Euro ihr bislang höchstes Ordervolumen erzielt.

- Berichte Seiten 13 und 20

Börsen-Zeitung, 13.01.2021, Autor Christopher Kalbhenn, Frankfurt, Nummer 7, Seite 1, 272 Wörter

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