Redaktion


Vorschau (18:52)

Nach dem finnischen Mikrokreditanbieter Ferratum im Winter drängt jetzt das schwedische Fintech-Unternehmen TF Bank an die Frankfurter Börse. Auch wenn etwa vier Wochen vor dem angepeilten Initial Public Offering (IPO) das Emissionskonzept, das die Umplatzierung, das Volumen einer Kapitalerhöhung und den Anteil des künftigen Free Float definiert, noch offen ist, sehen sich die Skandinavier bei einer angepeilten Marktbewertung in Höhe eines mittleren dreistelligen Millionenbetrags durchaus als SDax-Kandidat – so wie Ferratum inzwischen auch im Kleinwertesegment vertreten ist. Die vor Jahren noch als Time Finans firmierende Warenhausbank (wie ehedem Valovis für Karstadt) wurde Ende der Nullerjahre durch neue Eigentümer radikal umgebaut. Seitdem bietet sie Online-Händlern auf deren Bedürfnisse zugeschnittene Rechnungs- und Bezahllösungen an. Zudem können Verbraucher unbesicherte Sofortkredite erhalten, die bis zu 6000 Euro reichen bei einer Laufzeit von fünf Jahren. Mit den IPO-Erlösen wollen die Schweden ihre Expansion beschleunigen und neue Produkte offerieren. Firmenangaben zufolge hat die TF Bank in den vergangenen zwölf Monaten (bis Mitte 2015) bei einem Betriebsumsatz von 50,6 Mill. Euro einen Nettogewinn von 11,9 Mill. erwirtschaftet – was einer Nettomarge von satten 23 % entspricht. Je Aktie sei damit eine Gewinn von 0,55 Euro erzielt worden bei einer Eigenkapitalrendite von nicht ganz 36 %.


Mehr dazu lesen Sie in der Börsen-Zeitung vom 21.8.2015: Berichterstattung von Ulli Gericke auf den Seiten 1 und 3

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=22728&titel=Schwedisches-Fintech-strebt-an-die-Frankfurter-Boerse
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