Redaktion


Vorschau (19:16)

Seit Italiens Finanzminister Giovanni Tria die Märkte mit seinem Bekenntnis zum Schuldenabbau und zum Euro beruhigt hat, geht es an der Mailänder Börse wieder etwas bergauf. Zwischen Mitte Mai und Anfang Juni hatte die unsichere politische Lage im Land zu einem massiven Kursrutsch italienischer Bankaktien geführt, von dem sie sich bisher nicht erholt haben. Innerhalb von drei Wochen hatten sie 20 % ihres Wertes verloren. Unicredit-Papiere gaben von 17,87 bis auf 13,63 Euro nach. Am Donnerstag notierten sie bei 14,55 Euro. Ein Risiko für die Institute besteht darin, dass sie laut Banca d’Italia auf einem Berg von 338 Mrd. Euro an Staatspapieren sitzen. Die Ratingagentur Moody’s hat mit einer Herabstufung der Bonds, aber auch des Ratings von zwölf italienischen Banken, darunter Unicredit, auf Ramschniveau gedroht. Das erklärt die Flucht vieler Anleger aus den Banken des Landes. Zwar haben die italienischen Institute ihre Bestände an Non-Performing-Loans im Zuge des Konjunkturaufschwungs in den letzten Jahren deutlich zurückgefahren. Doch Unicredit hat nach einer Studie der Ratingagentur Moody’s immer noch einen NPL-Bestand von 10,2 %.
Mehr dazu lesen Sie in der Börsen-Zeitung vom 22.6.2018: Analyse „Geld oder Brief“ von Gerhard Bläske auf Seite 17

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=28891&titel=Analyse-„Geld-oder-Brief“:-Unicredit-Erholung-mit-Hindernissen
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