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Redaktion


Vorschau (17:50)

Die Worte von Fed-Chef Jerome Powell wirken noch immer nach. Der aktuelle US-Leitzins von 2,0% bis 2,25% liege wohl nur noch „knapp unter" dem geschätzten Niveau, mit dem die US-Wirtschaft weder gefördert noch gebremst werde, dem sogenannten neutralen Zins, sagte Powell vor wenigen Tagen. Bereits zuvor hatte er sich zurückhaltender zum Ausblick für die US-Konjunktur und zu weiteren Zinserhöhungen geäußert. Bahnt sich da also ein „Paradigmenwechsel" an, wie einige Beobachter unken? Ist die Phase der graduellen Zinserhöhungen in den USA vorbei? Kann es bald sogar wieder in die andere Richtung gehen? Spätestens mit Powells Aussagen stehen die wichtigen Zentralbanken der Welt insgesamt zum Jahresende 2018 wieder im absoluten Fokus. Das nun zu Ende gehende Jahr galt als eine Art „Lackmustest" für die Währungshüter – weil mehrere Zentralbanken gleichzeitig Richtung Exit marschierten: Die Fed setzte ihre Zinserhöhungen und den Abbau ihrer Bilanz fort. Die Bank of England wagte im August eine zweite Zinserhöhung. Und die EZB reduzierte zumindest in mehreren Schritten ihre QE-Käufe, bis hin zum avisierten Stopp am Jahresende – was erst die Tür für Zinserhöhungen öffnet. Alles in allem ist diese vorsichtige Normalisierung der ultralockeren Geldpolitik recht geschmeidig verlaufen – von vereinzelten Turbulenzen an den Finanzmärkten und in den Schwellenländern abgesehen. Trotzdem stellt sich jetzt die Frage: Ist die geldpolitische Wende bereits zu Ende, bevor sie – weltweit – so richtig losgegangen ist? In der nächsten Woche tagt der EZB-Rat, danach folgen Fed, Bank of England und Bank of Japan Schlag auf Schlag.


Mehr dazu lesen Sie in der Börsen-Zeitung vom 6.12.2018: Berichterstattung von Martin Fritz, Andreas Hippin, Stefan Paravicini und Mark Schrörs im Schwerpunkt „Zentralbanken im Fokus“ auf Seite 7

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=29915&titel=Geldpolitische-Wende-am-Ende?
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