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Redaktion


Vorschau (18:03)

„Die Welt ist nicht für einen Zinsanstieg gemacht." Das sagte Richard Zellmann, Geschäftsführer der Frankfurter Anlageboutique First Private, am Donnerstag in einer Telefonkonferenz. Es mache keinen Sinn, durch Hochschrauben des Risikos auf ein anhaltendes Null- oder Niedrigzinsniveau zu reagieren. Aktien seien aber im derzeitigen Umfeld mehr oder weniger unverzichtbar. Eine deutliche Korrektur erwartet Zellmann nicht: Es müsse schon ein heftiger Abschwung kommen, sollten die Kurse deutlich fallen. Ansonsten sei auf die Alternativlosigkeit von Aktien zu achten sowie darauf, dass die internationalen Fondsmanager bisher nicht sehr optimistisch eingestellt sind. Zellmann hält den Zustand der Weltwirtschaft für besser als ihren Ruf. Negativ ins Gewicht falle die längste Abwärtsserie in den globalen PMI in den Industrieländern seit der Rezession 2008/09. Und die deutsche Wirtschaft ist „fast schon das globale Sorgenkind", sagt Zellmann. Der Auftragseingang dort ist auf ein Sechs-Jahres-Tief gefallen, und Deutschland falle im laufenden Jahr als Motor der Eurozone aus und werde langsamer wachsen als der Euroland-Durchschnitt. Auch die Inversion der US-Zinskurve hat unter Investoren Sorgen vor einer Rezession geweckt. „Dieser Indikator ist alles andere als perfekt und hat viele Fehlsignale gesendet", meint Zellmann. Bisher sende die US-Zinskurve noch kein Rezessionssignal, denn vor dem Eintreten einer Rezession müsste sie – wie ein Blick in die Geschichte zeigt – erst wieder steiler werden. Dies sei derzeit wegen der wieder lockereren Geldpolitik nicht der Fall.


Mehr dazu lesen Sie in der Börsen-Zeitung vom 12.4.2019: Bericht von Dietegen Müller auf Seite 18

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https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=30660&titel=First-Private-blickt-mit-Sorge-auf-deutsche-Industrie
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