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Redaktion


Vorschau (19:04)

Wundersam ist die Wandlung, die das Vorhaben der Einführung einer Finanztransaktionssteuer genommen hat. Nach der Finanzkrise 2008 sollte die Steuer etabliert werden, um Spekulanten zu treffen und Übertreibungen an den Märkten zu dämpfen. Das Konzept war europäisch angelegt. Finanzmärkte kennen keine Grenzen. Nun will Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) die Steuer national einführen, nachdem der europäische Wurf nicht gelingen dürfte. Denn sein Vorpreschen vom Dezember im Kreis der zehn Länder, die zu einer sogenannten verstärkten Zusammenarbeit bereit sind, traf dort auf Widerstand. Scholz hatte seinen EU-Kollegen einen Entwurf nach französischem Vorbild präsentiert. Besteuert werden soll der Aktienerwerb gelisteter Unternehmen mit Hauptsitz im Inland und einer Börsenkapitalisierung von mindestens 1 Mrd. Euro. Der Steuersatz beträgt wenigstens 0,2 %. Zahlreiche Geschäfte wie Erstemissionen, Rückkaufprogramme, Marktpflege, Aktienkäufe staatlicher Stellen, Stabilisierungsmaßnahmen oder konzerninterne Transaktionen sollen ausgenommen sein. Nicht erfasst werden damit Geschäfte, die tatsächlich den Markt anheizen können: Intra-Day-Trading und Hochfrequenzhandel. Das große Feld der Derivate bleibt ebenfalls außen vor.
Mehr dazu lesen Sie in der Börsen-Zeitung vom 17.01.2020: Leitartikel von Angela Wefers auf Seite 8

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=32341&titel=Leitartikel:-Die-Anti-Aktien-Steuer
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