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Redaktion

Marktbericht

Staatsanwaltliche Ermittlungen drücken FMC – Abspaltungsvorhaben treibt Continental
ck Frankfurt – Die europäischen Aktienmärkte haben sich am Dienstag orientierungslos präsentiert. Nach einer relativ engen Tagesbandbreite von 12 731 bis 12 791 lag der Dax zum Schluss mit einem Plus von 0,1 % bei 12 755 Zählern. Der Euro Stoxx 50 lag zuletzt mit einem Plus von 0,1 % bei 3 604 Punkten.
Das Geschäft wurde insbesondere durch die sich intensivierende Quartalsberichterstattung geprägt. Im Inland ragten  dabei Software AG heraus, die sich um bis zu 12 % befestigten und mit einem Gewinn von 7,8 % bei 29,20 Euro schlossen. Das Unternehmen hat seinen Umsatz und sein operatives Ergebnis im dritten Quartal im Vorjahresvergleich um 5 % auf 224 Mill. und um 7 % auf 68,4 Mill. Euro gesteigert und damit die Erwartungen des Marktes übertroffen. In London enttäuschte  Reckitt Benckiser. Der Umsatzanstieg auf vergleichbarer Basis blieb  mit 2 % hinter der Konsenserwartung von 2 % zurück. Zudem reduzierte die Gesellschaft ihre Prognose für  das Wachstum des Umsatzes im Gesamtjahr von 2 % bis 3 % auf 0 % bis 2 % und avisierte einen leichten Margenrückgang, nachdem bislang eine konstante Marge in Aussicht gestellt worden war. Die Aktie fiel bis auf 5 510 Pence, was dem tiefsten Stand seit dem Juli entsprach, und lag zuletzt mit einem Minus von 0,7 % bei 58,03 Pfund. Independent Research reduzierte ihr Kursziel für die weiter zum Halten empfohlene Aktie von 6 800 auf 6 100 Pence. In Stockholm gab die Aktie des Kugellagerherstellers SKF um 3,3 % nach, der anlässlich seiner Zahlenvorlage eine im Vorjahresvergleich niedrigere Nachfrage nach den eigenen Produkten voraussagte.
Fresenius Medical Care (FMC) sackten bis auf 57,24 und damit auf den tiefsten Stand seit dem 4. Januar ab und beendeten den Handel  als Schlusslicht des Dax mit einer Einbuße von 5,9 % bei 57,92 Euro, gefolgt von der Aktie der Mutter Fresenius (–2,7 %). Am Vortag hatte die Staatsanwaltschaft Frankfurt erklärt, dass sie  Ermittlungen wegen des Verdachts auf Bestechung in mehreren Ländern aufgenommen hat. Spitzenreiter des Dax waren Continental, die 4,1 % gewannen. Das Unternehmen teilte mit, dass es seine Antriebssparte Vitesco abspalten und an die Börse bringen will. Das Vorhaben soll auf der Hauptversammlung Ende April 2020 beschlossen werden.
Just Eat legen 24,2 Prozent zu
In London zog die Aktie des Essenslieferdienstes Just Eat um 24,2 % an, nachdem die niederländische Takeaway.com ein Gebot für das Unternehmen abgegeben hatte. Davon wurde auch die Aktie des deutschen Wettbewerbers Hello-fresh getrieben, die sich um 3,4 % befestigte. In New York lagen Biogen am Abend mit 26,4 % im Plus. Das Unternehmen will bei der US-Gesundheitsbehörde FDA einen Zulassungsantrag für sein Präparat zur Behandlung von Alzheimer, Aducanumab, stellen.
 

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