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Redaktion

Marktbericht

Übernahme von Qualtrics belastet SAP – Dax verliert 1,8 Prozent – BAT sacken in London ab
ck Frankfurt – Nach einem festeren Start und einem Hoch von knapp 11 600 Punkten ist der Dax am Montag deutlich zurückgefallen. Der Index sank bis auf 11 311 und schloss mit einem Verlust von 1,8 % bei 11 325 Zählern. Weiterhin belastete die vom drohenden Hard Brexit und von der italienischen Haushaltspolitik ausgehende Verunsicherung.
 Vor allem aber erlitt der Technologiesektor einen erneuten Schwächeanfall. Dadurch gab der TecDax mit einer Einbuße von 3,7 % auf 2 567 Punkte überproportional nach. Dazu trug die von SAP angekündigte, vom Markt als teuer empfundene Übernahme von Qualtrics für 8 Mrd. Dollar bei. Die Aktie verlor 5,6 % und war damit der zweitschwächste Titel im Dax.
Generell litt die Branche, insbesondere das Halbleitersegment, erneut unter den Befürchtungen über eine Abschwächung der Konjunktur. So gaben Infineon, die zunächst bis auf 19,01 zugelegt hatten, bis auf 16,53 nach und beendeten den Handel als schwächster Dax-Wert mit einer Einbuße von 7,8 % bei 16,77 Euro. Dabei fielen die  Zahlen vom Ende September beendeten Geschäftsjahr recht überzeugend aus. Die DZ Bank betonte in ihrer Kommentierung, dass Infineon außerdem im Kontrast zu anderen Wettbewerbern ihren Ausblick für das Geschäftsjahr 2018/19 bestätigt habe. Das Institut bestätigte seine Kaufempfehlung und seinen mit 20,80 Euro angesetzten Fair Value.
Tagesverlierer des TecDax waren S&T mit einer Einbuße von 15,7 %. Dahinter folgte in der Verliererliste Aixtron (−8,3 %)   Cancom hielten sich mit einem Verlust von 0,6 %  stabil, nachdem das IT-Beratungsunternehmen für das dritte Quartal ein im Vorjahresvergleich von 21,6 auf 29,5 Mill. Euro gestiegenes, rekordhohes Ebitda (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) vorgelegt hatte.
In London stand die Aktie des Tabakkonzerns BAT im Mittelpunkt. Ein Bericht, dem zufolge in den USA Menthol-Zigaretten verboten werden sollen, ließen die Aktie um 10,6 % absacken. Mit einer Einbuße von 2,2 % war auch die Aktie des Wettbewerbers Imperial Brands schwach. In Zürich sackten Flughafen Zürich  um 15,3 % ab. Ursache war ein Vorschlag des Bundesamts für Zivilluftfahrt für die neue, 2020 geltende Gebührenordnung, der zu einem deutlichen Einnahmenverlust bei dem Flughafenbetreiber führen würde.
Unter den berichtenden Unternehmen aus der zweiten und dritten Reihe ragte CTS Eventim heraus, dessen Aktie um 0,3 % stieg. Der Ticketvermarkter befindet sich weiter auf Rekordkurs wie Klaus-Peter Schulenberg erklärte. Für die ersten neun Monate wies es einen um nahezu 24 % gestiegenen Umsatz und ein um rund 17 % gestiegenes Ebitda  aus. Borussia Dortmund wurden von dem Sieg im Spiel gegen Bayern getrieben, durch den der Verein nun bereits einen Vorsprung von sieben Punkten auf die Münchener hat. Die Aktie stieg bis auf einen Rekord von 10,29, lag aber zuletzt mit einem Minus von 1,5 % bei 9,85 Euro.
 

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