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Alles flieht in den US-Dollar

Börsen-Zeitung, 17.4.2020 wbr Frankfurt - Der Euro ist am Donnerstag gegenüber dem Dollar um 0,5 % abgerutscht. Am frühen Abend stand er bei 1,0856 Dollar. Sehr schwache US-Konjunkturnachrichten ließen die Risikoabneigung der Investoren weiter...

Alles flieht in den US-Dollar

wbr Frankfurt – Der Euro ist am Donnerstag gegenüber dem Dollar um 0,5 % abgerutscht. Am frühen Abend stand er bei 1,0856 Dollar. Sehr schwache US-Konjunkturnachrichten ließen die Risikoabneigung der Investoren weiter anwachsen und stützten damit den Dollar. In den USA haben in den vergangenen vier Wochen mittlerweile 22 Millionen Menschen einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe gestellt. Hinzu kommt, dass am Donnerstag auch der wichtige Philadelphia Fed Index für April ein düsteres Bild zeichnete.Der kanadische Dollar konnte von der Lockerung der Bank of Canada (BoC) nicht nachhaltig profitieren. Die “Loonie” genannte Währung verlor gegenüber dem US-Dollar 0,2 %. Solange die Märkte in Alarmbereitschaft sind, dürfte der US-Dollar weiter zulegen. Das hat auch der australische Dollar zu spüren bekommen, der seinen Aufwärtstrend seit Mitte März nicht fortsetzen konnte.