Argentinien tritt mit drei Bonds im Dollar auf
Argentinien tritt mit drei Bonds im Dollar auf
kjo Frankfurt – Der Auftakt des Jahres 2018 an den internationalen Anleiheprimärmärkten verläuft recht aktiv. Am dritten Handelstag des neuen Jahres meldete sich bereits Argentinien zurück, und zwar im Dollar. Offeriert wurden in der US-Devise gleich drei Bonds, und zwar mit den Laufzeiten von fünf, zehn und 30 Jahren.Der fünfjährige Bond ging mit einer Renditevorgabe von “im Bereich der hohen 4 %” in die Vermarktung bei den Investoren. Die zehnjährige Anleihe wurde mit einer Renditevorgabe von “im Bereich von 6,25 %” ins Rennen geschickt. Bei dem langlaufenden Bond mit einer Fälligkeit in 30 Jahren lautete die Renditevorgabe auf “im Bereich der niedrigen 7 %”. Als Lead Manager mandatierten die Argentinier Citigroup, Deutsche Bank und HSBC.Im Segment der Staaten trat noch Slowenien auf. Das Land entschied sich für eine zehnjährige Laufzeit, die mit einer Spread-Vorgabe von “im Bereich von 20 Basispunkten (BP)” ins Marketing bei den Anlegern ging. Später wurde ein Spread von “im Bereich von 17 BP” ausgerufen. Die Investoren bekamen den Bond zum Spread von 13 BP. Der Titel wurde 1,5 Mrd. Euro schwer. Es lagen Orders von mehr als 3,6 Mrd. Euro vor.Auch die nächste prominente deutsche Adresse ließ sich bereits am Markt blicken. Nach BMW am Vortag wurde nun auch Daimler vorstellig. Über einen bis 2023 laufenden Floater (variabel verzinslicher Bond) wurden 750 Mill. Euro aufgenommen. Das Papier ging zu einem Spread von 25 BP über dem Drei-Monats-Euribor an die Anleger. Die Orderbücher waren mehr als 1 Mrd. Euro schwer.