Einkaufsmanager stützen Aktienmarkt
Einkaufsmanager stützen Aktienmarkt
ck Frankfurt – Ein überraschender deutlicher Anstieg des Einkaufsmanagerindex für die Eurozone hat am Donnerstag die zunächst schwächeren europäischen Aktienmärkte stabilisiert. Laut dem Datendienstleister Markit ist der Index von Oktober auf November nach vorläufigen Daten um 1,5 auf 57,5 Punkte gestiegen, was dem höchsten Stand seit 79 Monaten entspricht. Die befragten Unternehmen haben ihre Beschäftigung so stark ausgeweitet wie seit 17 Jahren nicht mehr. Auch die Indizes für Produktion, Auftragseingang und Inflation erreichten durchweg mehrjährige Höchststände.Damit wurde das Bild einer sich weiter verstärkenden konjunkturellen Dynamik im Euroraum untermauert. Der Dax, der zunächst unter dem festen Euro litt und bis auf 12 921 sank, stieg bis auf 13 049 und beendete den Handel mit einem Minus von 0,1 % bei 13 009 Zählern, der Euro Stoxx 50 legte um 0,2 % auf 3 569 Zähler zu. Die Aktivitäten hielten sich aufgrund des Thanksgiving-Feiertags in den USA in engen Grenzen. Thyssenkrupp war mit einem Gewinn von 4 % Spitzenreiter im Dax. Das Unternehmen legte für das per 30. September zu Ende gegangene Geschäftsjahr mit 44,3 Mrd. Euro den höchsten Auftragseingang seit fünf Jahren vor. Die Aktie der Software AG kletterte nach einer Hochstufung durch Kepler Cheuvreux auf das höchste Niveau seit der Dotcom-Blase bzw. dem März 2000.Der Euro baute seine Gewinne aus. Nach einem Hoch von 1,1855 wurde die Währung im späten Handel mit einem Plus von 0,2 % bei 1,1850 Dollar gehandelt. Die Ölpreise erholten sich von frühen Verlusten, am Abend lag die US-Sorte WTI mit einem Plus von 0,6 % bei 58,35 Dollar. Zur Begründung wurde u.a. auf die nach einem Leck abgeschaltete Keystone-Pipeline, die Rohöl aus Kanada in die USA transportiert, verwiesen. Dadurch reduzieren sich derzeit die US-Lagerbestände.—– Bericht Seite 6- Wertberichtigt Seite 8