Gold erreicht fast Siebenjahreshoch
Gold erreicht fast Siebenjahreshoch
ku Frankfurt – Der Goldpreis ist am Mittwoch fast auf den höchsten Stand seit sieben Jahren geklettert. Er erreichte 1 610,80 Dollar je Feinunze, damit ein Niveau ganz knapp unter den im Januar markierten 1 610,90 Dollar. In der Gemeinschaftswährung verzeichnete der Goldpreis sogar ein Allzeithoch von 1 493,09 Euro. Am Markt hieß es, dass nun davon ausgegangen werde, dass es noch längere Zeit dauert, bis die konjunkturellen Folgen der Coronavirus-Epidemie überwunden sind.Der Preis des in Autokatalysatoren verwendeten Edelmetalls Palladium hat mit 2 841,55 Dollar je Unze ein Allzeithoch erreicht. Branchenkenner und Analysten rechnen damit, dass die Minenproduktion auch im laufenden Jahr hinter dem Bedarf zurückbleibt, trotz der schwachen Autonachfrage in Europa und China.Der europäische Aktienmarkt zeigte sich fest. Der Dax legte um 0,8 % auf 13 789 Zähler zu, womit er sich wieder seinem kürzlich markierten Rekordstand von 13 795,20 Punkten annähert. Der Mid-Cap-Index MDax erreichte am Mittwoch ein Rekordhoch von 29 365,70 Zählern. Händler sagten, die Anleger vertrauten aktuell darauf, dass die Notenbanken die Auswirkung der Epidemie durch Stützungsmaßnahmen abfederten. Im Dax markierte die Aktie der Deutschen Börse ein Allzeithoch von 158,90 Euro. Damit überschritt die Marktkapitalisierung der Aktie erstmals die Marke von 30 Mrd. Euro.Der Euro fiel gegenüber der auf breiter Front erstarkenden US-Devise mit 1,0783 Dollar auf den niedrigsten Stand seit drei Jahren. Der brasilianische Real sackte fast auf das in der vergangenen Woche durchlaufene Allzeittief zum Greenback.Die US-Notenbank Fed hat gemäß dem am Mittwochabend vorgelegten Protokoll der Zinssitzung vom 28./29. Januar diskutiert, die gegenwärtigen Repo-Transaktionen zur Versorgung der Geschäftsbanken mit Liquidität ab April auslaufen zu lassen. Der Coronavirus sei aber ein Unsicherheitsfaktor für die Notenbank.