ROHSTOFFE

Goldman für Öl pessimistisch

Börsen-Zeitung, 10.6.2020 ku Frankfurt - Sorgen wegen einer möglichen Überversorgung des Marktes haben am Dienstag den Ölpreis belastet. Bereits am Vortag war der Ölpreis unter Druck geraten. Die wichtigste Rohölsorte Brent Crude verbilligte sich um...

Goldman für Öl pessimistisch

ku Frankfurt – Sorgen wegen einer möglichen Überversorgung des Marktes haben am Dienstag den Ölpreis belastet. Bereits am Vortag war der Ölpreis unter Druck geraten. Die wichtigste Rohölsorte Brent Crude verbilligte sich um 0,6 % auf 40,54 Dollar je Barrel. US-Leichtöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) gab um 0,2 % auf 38,12 Dollar nach. Die Rohstoffanalysten der amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs gehen derweil davon aus, dass die Ölpreisrally der vergangenen Wochen nun allmählich auslaufen wird. Unter Verweis auf eine unsichere Nachfrage und eine “entmutigende” Entwicklung des Angebots rechnen sie damit, dass der Brent-Ölpreis, der am Montag zeitweise noch auf rund 43 Dollar geklettert war, bis auf 35 Dollar zurückgehen wird. Der Kollaps der Raffineriemargen in bisher unbekannte Tiefen reflektiere sowohl die Überbewertung von Rohöl als auch die moderatere Erholung der Nachfrage, betonen die Analysten. Diese beiden Entwicklungen seien die Basis für ihre pessimistische Prognose.