ROHSTOFFE

Goldpreis fällt auf niedrigsten Stand seit vier Wochen

Ölpreiserholung bleibt aus - Zink fester

Goldpreis fällt auf niedrigsten Stand seit vier Wochen

dm Frankfurt – An den Rohstoffmärkten war zu Wochenanfang keine einheitliche Tendenz festzustellen. Am Ölmarkt zogen die Notierungen nach den Verlusten in den Vorwochen leicht an, allerdings ohne Überzeugung, denn im weiteren Handelsverlauf gaben die Notierungen wieder ab. Ein Fass (159 Liter) der Sorte Brent Crude kostete im späten europäischen Handel mit 47,36 Dollar praktisch gleich viel wie am Freitag, ein Fass der US-Sorte WTI mit 44,66 Dollar 0,2 % weniger. Laut dem Ölservice-Dienstleister Baker Hughes ist in den USA die Zahl der Fördertürme weiter auf den höchsten Stand seit April 2015 gestiegen. Die Commerzbank sah in einer Einschätzung wenig Grund, dass die Notierungen am Ölmarkt sich erholen sollten. Libyen hat die Produktion durch eine Vereinbarung mit Wintershall auf den höchsten Stand seit vier Jahren gesteigert. Der saudische Energieminister Khalid al-Falih erklärte laut einem Bericht der Zeitung “Asharq al-Awsat”, der Ölmarkt entwickle sich in die richtige Richtung, aber es brauche noch Zeit, bis Angebot und Nachfrage in ein Gleichgewicht kämen.Der Goldpreis tendierte zu Wochenbeginn schwächer. Eine Unze des gelben Edelmetalls war zuletzt für 1 248,20 Dollar oder 0,4 % weniger als am Freitag zu haben und kostete damit so wenig wie seit vier Wochen nicht mehr. Die beginnenden Gespräche über ein Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union vermochten Händlern zufolge den Preis nicht nachhaltig zu stützen. Der Goldbestand in physisch abgedeckten börsengehandelten Fonds ging zudem in der vergangenen Woche von 55,65 Mill. auf 55,23 Mill. Unzen zurück. Demgegenüber stieg der Zinkpreis auf ein Zwei-Wochen-Hoch. Am Markt wurde auf sinkende Vorratshaltung und steigende Stahlpreise verwiesen. Zuletzt kostete eine Tonne des Industriemetalls 5 714,50 Dollar oder 1 % mehr als am Freitag. Die Preise für Eisenerz aus China zogen am Montag leicht an, aber die US-Großbank Citigroup erklärte, der Stahlerzeugungsmarkt bleibe wegen Überkapazitäten unter Druck.