Nachfragesorgen drücken Ölpreis
Nachfragesorgen drücken Ölpreis
ku Frankfurt – Warnungen vor einem deutlich gesunkenen Ölverbrauch haben den Preis des wichtigsten Energieträgers am Mittwoch unter Druck gesetzt. Die Nordseesorte Brent Crude verbilligte sich um 2,1 % auf 29,13 Dollar je Barrel. Die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) gab um 3 % auf 23,30 Dollar nach. Russell Hardy, CEO des niederländischen Energie- und Rohstoffhändlers Vitol Group, sagte der Nachrichtenagentur Bloomberg, durch die Coronavirus-Krise sinke der weltweite Ölverbrauch um 15 bis 20 Mill. Barrel pro Tag (bpd). Gleichzeitig ist das Angebot an dem Energieträger durch den Bruch der Allianz zwischen den Förderländern Saudi-Arabien und Russland stark angestiegen.Der Goldpreis gab leicht um 1,3 % auf 1 611 Dollar je Feinunze nach. Zuvor war der Goldpreis bis auf 1 642 Dollar gestiegen, womit er sich wieder dem Siebenjahreshoch von 1 703 Dollar vom 9. März annäherte.