Ölpreis trotz Opec-Kürzung schwach

Panne legt Xetra-Handel stundenlang lahm - Goldpreis in Euro auf Rekordhoch

Ölpreis trotz Opec-Kürzung schwach

ku Frankfurt – Wenig Eindruck auf die Akteure am Ölmarkt gemacht hat die am Wochenende beschlossene umfangreiche Kürzung der Ölproduktion durch das Produzentenkartell Opec plus. Der Preis der wichtigsten Ölsorte Brent Crude sackte um mehr als 6 % auf 29,81 Dollar je Barrel ab. In New York verbilligte sich die US-Benchmark-Sorte WTI zeitweise sogar um mehr als 7 %.Am Aktienmarkt setzen die Anleger auf eine baldige Lockerung der durch die Covid-19-Pandemie bedingten Restriktionen. Der Dax kletterte bis auf 10 820 Punkte, den höchsten Stand seit mehr als einem Monat. Den Handel beendete er mit 10 697 Punkten, ein Anstieg von 1,3 %. Der Euro Stoxx 50 kletterte um 1 % auf 2 920 Zähler. Fest zeigten sich SAP mit einem Tagesgewinn von 1,8 % auf 112 Euro. Angeblich soll der Software-Konzern erwägen, das Geschäft mit Digital-Interconnect-Lösungen für Mobilfunkanbieter zu veräußern, das auf Erlöse von rund 250 Mill. Euro kommt.Der Goldpreis hat in London mit 1 729 Dollar je Feinunze den höchsten Stand seit 2012 erreicht. In der Gemeinschaftswährung gerechnet ergab sich mit 1 581,92 Euro je Unze sogar ein Allzeithoch. Analysten zufolge ist das gelbe Metall derzeit als sicherer Hafen in Krisenzeiten stark gesucht.Eine Störung hat am Dienstag einen Großteil des Handels an der Deutschen Börse lahmgelegt. Es habe beim Handelssystem Xetra T7 Probleme gegeben, teilte der Börsenbetreiber mit. Über das System werden der Großteil des Aktienhandels und der Derivatehandel der Börsentochter Eurex abgewickelt. Auch der Handel an den Börsen in Wien, Prag, Budapest, Zagreb, Ljubljana, Sofia und Malta sei betroffen gewesen, da diese Börsen ebenfalls das Handelssystem der Deutschen Börse nutzen. Ab 9.25 Uhr konnte nicht mehr gehandelt werden. Der Fehler wurde erst am frühen Nachmittag behoben. – Bericht Seite 2 Leitartikel Seite 6