Renditen steigen leicht an
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Anleihen
Renditen steigen leicht an
kjo Frankfurt
Die europäischen Staatsanleihemärkte sind mit leichten Renditesteigerungen in die neue Handelswoche gestartet. Die zehnjährige Bundrendite kletterte bis auf das Tageshoch von 2,32%, nach einem Satz von zuletzt 2,27% am vergangenen Freitag. Das Tagestief wurde bei 2,28% erreicht und im späten europäischen Handel wurden dann 2,30% gesehen. Vertreter der amerikanischen Notenbank Federal Reserve dämpften mit Blick auf die hartnäckig hohe Inflation Spekulationen, dass sie bereits im laufenden Jahr zu Leitzinssenkungen übergehen könnte. Trotz aller Fortschritte sei es noch ein langer Weg zum Stabilitätsziel der Notenbank einer Teuerungsrate von 2%, sagte der Chef des Notenbankbezirks Atlanta, Raphael Bostic. Er rechne nicht damit, dass die Inflation so schnell zurückgehe, wie das an den Finanzmärkten erwartet werde. Bostic sieht daher eher Aussichten für höhere Zinsen als für eine Senkung, die er erst für 2024 erwarte. Der amerikanische Währungshüter betonte, er neige eher dazu, die Zinsen perspektivisch noch etwas zu erhöhen, als sie zu senken.
