ANLEIHEN

Sicherheit bleibt Trumpf

Bundrenditen geben weiter nach - Italien tritt mit drei Anleihen auf

Sicherheit bleibt Trumpf

kjo Frankfurt – Die durch das Coronavirus ausgelöste Nervosität an den Finanzmärkten hält die Nachfrage nach sicheren Staatsanleihen stabil. Somit bleiben die Renditen unter Druck. Das war auch am Donnerstag abzulesen. Der Bund-Future mit März-Fälligkeit notierte im späten europäischen Handel bei 176,63 % mit einem Aufschlag von 80 Ticks. Das Tageshoch wurde mit 176,89 % gesehen. Die zehnjährige Bundrendite war zu dieser Zeit bei -0,55 % nach -0,50 % am Vortag. Die Bundkurve war wieder komplett im Minus, denn die 30-jährigen Bundestitel lagen bei einem Satz von -0,07 % nach 0,00 % am Tag zuvor.Am Primärmarkt hielten sich die Emittenten abermals mit neuem Material zurück. Teilnehmer gehen davon aus, dass dies in den kommenden Sitzungen wiederholt auftreten könnte, da mit einer fortgesetzten Nervosität in Sachen Coronavirus an den Märkten zu rechnen ist. In den Reihen der Staaten war Italien aktiv. Drei Schuldpapiere wurden versteigert. Die bis 2025 laufende Anleihe ging zu einer Rendite von 0,36 % an die Anleger. Das waren 0,05 Prozentpunkte mehr als bei der vorigen Auktion. Hierüber wurden 2,5 Mrd. Euro aufgenommen. Das Bid-to-Cover wurde mit 1,36 angegeben. Der 2030 fällige Bond kam zu einer Rendite von 1 %. Das waren 0,06 Prozentpunkte mehr als beim vorigen Auftritt. Über dieses Papier wurden weitere 4 Mrd. Euro lockergemacht. Das Bid-to-Cover wurde mit 1,26 angegeben. Einen Floater mit Laufzeit 2025 platzierte das Land zur Rendite von 0,47 %. Hierüber kamen weitere 1 Mrd. Euro in die Staatskasse. Das Bid-to-Cover lag bei 1,66.