Trump und Opec treiben Ölpreis an
Trump und Opec treiben Ölpreis an
Der weltweite Ölmarkt steht vor der Ausbildung eines neuen Gleichgewichts aus Angebot und Nachfrage. Mit dieser Prognose zeichnet die Internationale Energie-Agentur IEA ein aus Anbietersicht positives Bild der Lage bei dem Energieträger. Damit ist wohl der Weg frei für eine Fortsetzung der Ölpreiserholung. Es gibt aber zwei Voraussetzungen für dieses Szenario: Erstens muss sich die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) zu einer Weiterführung ihrer Produktionsbeschränkungen durchringen. Das ist zwar noch nicht beschlossen, aber durchaus wahrscheinlich. Zweitens ist der Preisanstieg bei Rohöl in den vergangenen Wochen zu einem nicht unerheblichen Teil auf die Zunahme der politischen Spannungen im Nahen Osten zurückzuführen. Zumindest in dieser Hinsicht gibt es eine Konstante: US-Präsident Donald Trump dürfte mit seinem erratischen und unberechenbaren Kurs auch weiterhin dafür sorgen, dass Unsicherheit und Spannungen in der Region um den Persischen Golf bestehen bleiben. Davon dürfte der Ölpreis – aber auch Gold – profitieren.ku