Mariya Gabriel soll EU-Digitalkommissarin werden
Mariya Gabriel soll EU-Digitalkommissarin werden
ahe – Die Bulgarin Mariya Gabriel soll neue EU-Digitalkommissarin werden. Dies teilte die Brüsseler Behörde nach einem Gespräch der konservativen Europaabgeordneten mit Kommissionschef Jean-Claude Juncker mit. Gabriel sei qualifiziert für die Aufgabe, hieß es.Juncker richtete bereits ein Mandatsschreiben an die 37-Jährige Politikerin, in dem ihre künftigen Hauptaufgaben und wichtigsten Verantwortungsbereiche als EU-Kommissarin ausführlich beschrieben sind. Auch die Regierung in Sofia wurde bereits darüber informiert. Gabriel muss sich nun aber zunächst noch einer Anhörung im EU-Parlament stellen – dem sie seit 2009 angehört -, bevor sie ihr neues Amt übernehmen kann. Nachfolge von GeorgiewaDie Philologin und Politikwissenschaftlerin ist Vizevorsitzende der Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) im Parlament. Sie wurde von der neuen bulgarischen Regierung nominiert, weil die bisherige Vertreterin Bulgariens in der Europäischen Kommission, Kristalina Georgiewa, bereits zum Jahreswechsel zur Weltbank gewechselt war.Georgiewa war für den EU-Haushalt verantwortlich gewesen. Ihr Portfolio hat bereits zu Jahresbeginn Günther Oettinger übernommen, der damit auch seine Zuständigkeit für den Bereich der Digitalisierung aufgegeben hatte. Sein Ressort wurde daraufhin vorübergehend EU-Kommissionsvizepräsident Andrus Ansip zugeschlagen.