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Neue Serie zur IAA: Autoindustrie unterStrom Elektrifizierungsstrategien stehen vor Realittscheck

scd - Wie schnell sich die Zeiten wandeln können. "Wir müssen alle daran arbeiten, den Kunden zu überzeugen, dass ein moderner Diesel die Lösung ist", hatte der ehemalige VW-Vorstandschef Matthias Müller auf der Automesse IAA 2017 noch appelliert. Für seinen Nachfolger Herbert Diess ist Technologieoffenheit dagegen längst "die falsche Parole". Er setzt mehr denn je auf die Elektrifizierung der Flotte - schon allein weil die deutlich strengeren CO2-Emissionsgrenzwerte in Europa in den kommenden Jahren Volkswagen wie auch den Wettbewerbern praktisch keine Wahl lassen. Der ursprüngliche Elektrifizierungsplan, den Müller vor zwei Jahren umriss, ist von Diess mittlerweile konkretisiert und ausgeweitet worden. Der batterieelektrische ID3, der auf der IAA im Herbst vorgestellt werden soll, ist der erste VW, der auf dem modularen E-Baukasten des Unternehmens basiert, und damit keine Sonderentwicklung wie Porsche Taycan oder Audi E-Tron. Auch von anderen Konzernen dürften zahlreiche Elektro-Premieren auf der Messe in Frankfurt präsentiert werden. Doch mit dem eingeschlagenen Kurs in Richtung Elektromobilität verlassen die Autobauer das ihnen bekannte Terrain. Der Rückruf von mehr als 1500 Audi E-Tron wegen fehlerhafter Dichtungen zeigt, dass neben Tesla auch die etablierten Hersteller mit der neuen Technologie auf Produktionsprobleme stoßen können. Die Elektrifizierungsstrategien lassen sich eben nicht am Reißbrett, sondern erst an der Realität messen. Neben den Produkten ändern sich auch die über Jahrzehnte gewachsenen Wertschöpfungsketten. Die Autobauer müssen für ihre Stromer sowohl auf alte Zulieferer mit neuen Produkten als auch auf gänzlich neue, oft branchenfremde Partner setzen. Diese sollen nicht selten Komponenten in Großserie fertigen, die bislang allenfalls in Kleinserie nachgefragt worden waren. "Wir wollen bei den Lieferanten präsent sein, um - falls nötig - frühzeitig gegensteuern zu können", versicherte VW-Einkaufsvorstand Stefan Sommer unlängst im Interview mit der Börsen-Zeitung. Das ganze findet vor dem Hintergrund schrumpfender Margen und einer weltweit rückläufigen Absatzentwicklung statt, die zusätzlich herausfordern. Kurz vor dem Start des Elektroautozeitalters, das hierzulande mit der IAA unter dem Motto "Driving Tomorrow" eingeläutet werden soll, sind also noch viele Fragen offen. In einer umfangreichen Serie wird sich die Börsen-Zeitung dieser Fragen in den kommenden Wochen annehmen und überprüfen, wie Hersteller, Zulieferer und andere Stakeholder auf den Wandel vorbereitet sind, wie ihre Elektrifizierungsstrategie aussieht und mit welchen Partnern sie diese umsetzen wollen. Den ersten Teil und einen Leitartikel dazu lesen Sie in der Freitagsausgabe der Börsen-Zeitung.

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US-Notenbank hlt an Leitzins fest, stellt aber knftige Zinssenkungen in Aussicht

det - Der Offenmarktausschuss der US-Notenbank hat beschlossen, am Zielkorridor von 2,25 bis 2,5% für den Leitzins festzuhalten, hat aber künftige Zinssenkungen in Aussicht gestellt, die im späteren Jahresverlauf oder spätestens 2020 beschlossen werden könnten. Für 2019 prognostiziert die Zentralbank weiterhin eine Wachstumsrate von 2,1%. Kommendes Jahr dürfte die Wirtschaftsleistung aber etwas stärker zulegen als zuvor angenommen. Auch wird mit einer leicht beschleunigten Erholung am Arbeitsmarkt gerechnet. Der Fed-Vorsitzende Jerome Powell räumte allerdings ein, dass Unsicherheiten zugenommen haben, sowohl wegen des schwächeren globalen Wachstums als auch ob der andauernden Handelskonflikte. Den Anstoß für Zinssenkungen könnte zudem die geringe Inflation geben. Ihre Prognosen für die Teuerungsrate nahmen die Währungshüter an der PCE-Rate gemessen um 0,3 Prozentpunkte auf 1,5% und an der Kernrate gemessen von 2,0 auf 1,8% zurück.

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Euroclear arbeitet an Blockchain-Lsung fr Geldmarktpapiere

dm - Der internationale Zentralverwahrer Euroclear hat eine Blockchain-Initiative gestartet, die die Emission von europäischen Commercial Papers, also Geldmarktpapieren, vereinfachen soll. Zusammen mit der Europäischen Investitionsbank (EIB), der spanischen Großbank Banco Santander und der Unternehmensberatung EY hat Euroclear eine End-to-End-Blockchain-Lösung für die Emission und Abwicklung von European Commercial Paper (ECP) ausgearbeitet, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die ins Auge gefasste Blockchain-Lösung soll laut Euroclear die "zeitaufwendige bilaterale Verarbeitung" von ECP-Emissionen zwischen mehreren Marktteilnehmern reduzieren. Sie biete eine konsolidierte Plattform-Drehscheibe für die effiziente Emission dieser Art von Geldmarktpapieren verbunden mit einer Zug-um-Zug-Abwicklung - dem sogenannten Delivery versus Payment (DVP) - durch Euroclear. Weitere wesentliche Vorteile der geplanten Blockchain-Lösung seien die vollständige Transparenz und Rückverfolgbarkeit der Aktivitäten im Zusammenhang mit ECP-Emissionen, eine Senkung der Betriebskosten sowie eine echte Zeitoptimierung, wodurch die European Commercial Papers am selben Tag emittiert werden könnten. Damit würde ein neuer Marktstandard geschaffen, betont Euroclear. Edwin De Pauw, Head of Data Services und Innovation bei Euroclear, erklärte, das Ziel sei, eine effiziente blockchainbasierte Lösung bereitzustellen, die das weitere Wachstum der Intraday-Emissionen für ECP-Märkte unterstütze. European Commercial Papers sind Schuldverschreibungen mit einer Laufzeit von unter einem Jahr, die in Euro oder anderen Währungen ausgegeben werden können und nicht im Heimatmarkt des Emittenten aufgelegt sein müssen.

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Bank of England senkt Wachstumsprognose

hip - Hochrangige Vertreter der Bank of England haben sich zuletzt alle Mühe gegeben, den Anschein zu erwecken, dass ein Zinsschritt nach oben ebenso wahrscheinlich ist wie eine weitere Lockerung der Geldpolitik. Im Protokoll der jüngsten Sitzung des geldpolitischen Komitees (MPC) gab die Zentralbank keinen Anlass mehr zu der Hoffnung, dass die Zinsen bald steigen könnten. Seit dem letzten Treffen hätten die Wirtschaftsdaten zwar alles in allem den Prognosen entsprochen, die Abwärtsrisiken für das Wachstum hätten jedoch zugenommen. "Weltweit haben die handelspolitischen Spannungen an Intensität zugenommen", heißt es dort. "Im Inland ist die gefühlte Wahrscheinlichkeit eines No-Deal-Brexits gestiegen." Für das laufende Quartal rechnet die Notenbank nur noch mit einer Stagnation des Bruttoinlandsprodukts. Vergangenen Monat hatte sie noch 0,2% Wachstum angesetzt. Wie dem Protokoll weiter zu entnehmen ist, stimmten die MPC-Mitglieder mit 9:0 dafür, den Leitzins auf 0,75% zu belassen - gerade einmal 50 Basispunkte über dem historischen Tief. Der zur Ankurbelung der Konjunktur zusammengekaufte Anleihebestand wurde unverändert beibehalten. Im Mai war die Teuerungsrate um einen Zehntelpunkt auf 2,0% zurückgegangen und hatte damit exakt dem Inflationsziel der Notenbank und dem Durchschnitt der Ökonomenschätzungen entsprochen. Angesichts sinkender Energiepreise rechnen die Geldpolitiker der Bank of England damit, dass sich der Preisauftrieb im laufenden Jahr weiter abschwächen wird.

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Voestalpine erhlt Groauftrag von Rolls-Royce

per - Der Stahlkonzern Voestalpine hat von der Triebwerkssparte von Rolls-Royce einen Zehnjahresauftrag an Land gezogen. Produziert werde anspruchsvolles Vormaterial für Triebwerksscheiben, wobei die ersten Lieferungen an Rolls-Royce 2020 erfolgen sollen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Zum Auftragswert machte Voestalpine keine Angaben. Branchenkenner gehen von einem dreistelligen Millionen-Euro-Betrag aus. Voestalpine zählt mit seinen hochwertigen Stahllegierungen für Struktur-, Fahrwerks-, Flügel- und Triebwerkskomponenten zu den weltweit führenden Zulieferern für die Luftfahrtindustrie. Die Österreicher beliefern eigenen Angaben zufolge alle großen Flugzeugmodelle von Airbus, Boeing, Embraer und Bombardier. "Der Auftrag von Rolls-Royce ist sowohl aus wirtschaftlicher als auch technologischer Sicht der größte Durchbruch, den wir bislang im Triebwerksbereich erzielt haben", erklärte Firmenchef Wolfgang Eder.

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Berlin will die groe Panzerfusion

cru - Berlin strebt die große Panzerfusion an. Deutsche Unternehmen sollen die Führung beim Bau des neuen deutsch-französischen Kampfpanzers erhalten - ein Projekt mit einem Auftragspotenzial von bis zu 100 Mrd. Euro. Damit diese deutsche Führung bei dem deutsch-französischen Panzerprojekt ebenso gesichert ist wie die französische Führung bei einem neuen gemeinsamen Kampfflugzeug, drängen Berliner Spitzenpolitiker die beiden Panzerbauer Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann (KMW) zu einer Fusion. Das geht aus einem Brief der verteidigungs- und haushaltspolitischen Sprecher der Fraktionen von CDU und SPD an Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hervor, der der Börsen-Zeitung vorliegt. Um einen gleich gewichteten Fortgang der beiden Projekte zu gewährleisten, ist die weitere parlamentarische Beratung über das Kampfflugzeug FCAS (Future Combat Air System) an die Bedingung geknüpft, bis 30. September 2019 - wie es in dem Brief heißt - "a. eine Konsolidierung der deutschen Landsystemindustrie (Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann) erzielt zu haben oder b. für den Fall, dass das nicht erreicht werden kann, die Beauftragung eines deutschen Systemhauses (Rheinmetall) zur Wahrnehmung der Führung im Projekt MGCS (Main Ground Combat System) festzulegen", schreiben Henning Otte, Fritz Felgentreu, Eckhardt Rehberg und Johannes Kahrs an von der Leyen.

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Gewinne in der Autoindustrie brechen weltweit ein

igo - Die Gewinne der 16 weltweit größten Autohersteller sind im ersten Quartal um 28% auf den niedrigsten Stand seit 2011 eingebrochen. Das zeigt eine Berechnung der Unternehmensberatung EY. Demnach starteten lediglich die koreanischen Marken Kia und Hyundai mit einem höheren operativen Ergebnis als im Vorjahr in das Jahr. Besonders stark sanken die Gewinne bei den japanischen Herstellern mit einem Rückgang um insgesamt 40%. Darauf folgen bereits BMW, Daimler und Volkswagen, bei denen der Gesamtgewinn zum Jahresauftakt um 29% einbrach. EY rechnet damit, dass sich die Absatzschwäche seit Jahresbeginn in Europa zumindest noch in den kommenden Monaten fortsetzen wird. Das würde für zunehmende Preiskämpfe unter den Herstellern führen, die wiederum die Margen weiter belasten. Hinzu kommen neue Emissionsgrenzen für CO2 sowie neue Zulassungsregeln, deren Einhaltung bei den Herstellern ebenfalls mit steigenden Kosten verbunden ist. "Es steht eine Marktbereinigung bevor - jetzt sind diejenigen Unternehmen im Vorteil, die über ausreichend Finanzmittel verfügen und zudem bei den Zukunftsthemen Elektromobilität und Autonomes Fahren gut aufgestellt sind", erwartet daher Constantin Gall, Leiter des Bereichs Automotive & Transportation bei EY. Wer in diesen Bereichen nicht zur Spitze gehöre, drohe unter die Räder zu geraten. "Einige der heute noch eigenständigen Autokonzerne werden in zehn Jahren nur noch als Marke innerhalb eines der wenigen Megakonzerne existieren", ist sich Gall sicher. Denn Größe und finanzielle Ressourcen seien auch in der neuen Automobilwelt die entscheidenden Wettbewerbsvorteile.

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Robo-Advisor Liqid setzt auf illiquide Werte

jsc - Der Berliner Robo-Advisor Liqid weitet das Engagement im Sachwertesegment aus: Künftig will die Gesellschaft über eine eigens gegründete Kommanditgesellschaft wohlhabende private Anleger an Immobilien heranführen, wie das Unternehmen in Frankfurt ankündigte. Die "Liqid Real Estate" soll dabei innerhalb eines Zeitraums von zehn bis dreizehn Jahren in ausgewählte institutionelle Immobilienfonds investieren und somit den Anlegern ein Segment zugänglich machen, das sonst nur Großinvestoren offensteht. Das Vehikel mit einem Zielvolumen von 30 Mill. Euro ergänzt ein Konstrukt, das in Private-Equity-Fonds investiert. Anleger müssen in beiden Konzepten jeweils mindestens 200.000 Euro einbringen. Das Berliner Start-up kooperiert in der Geldanlage mit HQ Trust, der Vermögensverwaltung der Unternehmerfamilie um Harald Quandt. Das bereits bei Marktstart im September 2016 ausgerufene Ziel, das verwaltete Vermögen auf 1 Mrd. Euro zu bringen, dürfte erst zu ungefähr einem Drittel erreicht sein - genaue Angaben macht die Gesellschaft nicht. Bislang ist Liqid nach Worten des Firmenchefs und Gründers Christian Schneider-Sickert nicht profitabel, wolle dieses Ziel aber "mittelfristig" erreichen. Das Gros der Anlegermittel hat der Online-Vermögensverwalter in Fonds investiert, ein annähernd dreistelliger Millionenbetrag entfällt aber bereits auf das Private-Equity-Segment.

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Neubau von Wohnungen stagniert

hek - Trotz des eklatanten Wohnungsmangels in vielen Großstädten kommt der Neubau in Deutschland nicht in Schwung. Im ersten Drittel des laufenden Jahres sind die Genehmigungen für neue Wohnungen sogar um gut 1% gesunken. Die Fertigstellungen bleiben weit hinter dem Bedarf und den politischen Zielen zurück. Die Einführung von Mietendeckeln werde Investoren verschrecken und die Wohnungsnot noch verschärfen, warnen Branchenverbände und Ökonomen. Der Berliner Senat hatte beschlossen, die Mieten in der Hauptstadt für fünf Jahre einzufrieren und weitere Regulierungen einzuführen. An der Börse kamen Wohnungsaktien am Mittwoch erneut unter Druck. "Eingriffe in den Wohnungsmarkt mögen populär sein, für mehr Wohnungen sorgen sie nicht", warnen die Volkswirte der DZ Bank. Von Januar bis April wurde der Bau von 105.800 neuen Wohnungen in Deutschland genehmigt, gab das Statistische Bundesamt am Mittwoch bekannt. Das sind 1,3% weniger als im Vorjahreszeitraum. Im vergangenen Jahr wurden zwar 285.900 Wohnungen fertiggestellt - so viele wie seit 16 Jahren nicht. Zum Jahreswechsel war die Braubranche allerdings noch davon ausgegangen, dass die Marke von 300.000 Neubauten erreicht wird. Die schwarz-rote Bundesregierung strebt sogar 375.000 neue Wohnungen pro Jahr an. Dieses Ziel ergibt sich aus dem Koalitionsvertrag, der vorsieht, bis 2021 rund 1,5 Millionen Wohnungen zu bauen.

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Leistungsbilanz mit niedrigstem berschuss seit zwei Jahren

per  - Der Überschuss in der Leistungsbilanz der Eurozone ist im April auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren gefallen. Nach Zahlen der Europäischen Zentralbank (EZB) vom Mittwoch betrug der Überschuss 21 Mrd. Euro. Das ist der niedrigste Wert seit April 2017. Die Leistungsbilanz umfasst neben dem Warenhandel den Dienstleistungsverkehr und Finanztransfers. Im April verminderten sich die Überschüsse in der Handels- und Dienstleistungsbilanz. Wenig verändert zeigten sich die Salden der Einkommensbilanzen, die unter anderem finanzielle Übertragungen an das und aus dem Ausland erfassen.

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Airbus berflgelt Boeing auf der Paris Air Show

wü - Der europäische Flugzeugbauer Airbus ist seinem US-Rivalen Boeing auf der weltweit größten Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris von den Aufträgen her davon geflogen. Er konnte bis Donnerstagmittag Bestellungen und Kaufabsichtserklärungen für insgesamt 363 Flugzeuge verkünden, während Boeing auf Aufträge und Vorverträge für 272 Jets kam. Dazu gehört eine Kaufabsichtserklärung der International Airlines Group (British Airways, Iberia, Aer Lingus, Vueling, Level) für 200 Exemplare des seit Mitte März mit einem weltweiten Flugverbot belegten Mittelstreckenjet 737 Max. Nach Angaben von Boeing-Verkaufschef Ihssane Mounir spricht der US-Flugzeugbauer mit weiteren Fluggesellschaften über mögliche Aufträge für das Modell. Airbus wiederum vermeldete 149 Festbestellungen. "Die Messe ist noch nicht zu Ende", erklärte der neue Airbus-Chef Guillaume Faury. Er deutete damit an, dass noch weitere Bestellungen dazu kommen könnten. Es könnten schon bald neue Aufträge für den A350-Langstreckenjet erfolgen, vermutlich aber nicht mehr auf der Paris Air Show, deutete Verkaufschef Christian Scherer an. Am meisten punkten konnte Airbus in Le Bourget mit seinem dort lancierten kleinen Langstreckenjet A321XLR, für den bereits 226 Aufträge und Kaufabsichtserklärungen vorliegen. So bestellten American Airlines und der US-Investmentfonds Indigo Partners je 50 Exemplare des neuen Modells, das 2023 in Dienst gestellt werden soll.

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Der Verteilungskampf im globalen Vermgensverwaltungsgeschft nimmt zu

dz - Die Vermögen der Privatbank-Klientel dieser Welt werden auch in den nächsten fünf Jahren weiter wachsen, prophezeit Boston Consulting Group im diesjährigen Global Wealth Report. Doch ganz so schnell wie in der jüngeren Vergangenheit werde es mit dem Reichtum der Millionäre nicht mehr aufwärts gehen. Das globale Tiefzinsregime und die nicht mehr ganz so dynamische Konjunktur in China und in anderen aufstrebenden Schwellenländern fordern ihren Tribut auch bei den Superreichen. Hinzu komme, dass die Platzhirsche der Vermögensverwaltung zunehmend Konkurrenz von neuen Anbietern erhielten. Die Folge: Das Ertragspotenzial schwindet. Deshalb täten die Banken gut daran etwas tiefer zu graben um auch für das wachsende globale Segment der Fast-Millionäre gezielte Angebote zu schaffen. Die Affluents würden von zu vielen Instituten noch großzügig übersehen.

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