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Euro-Konjunktur startet holprig ins zweite Quartal

ks - Die schwächelnde Industrie hat die Gesamtkonjunktur in der Eurozone auch im April gebremst. Der Einkaufsmanagerindex Composite, der das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor zusammenfasst, gab saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 0,3 auf 51,3 Punkte nach. Dies erbrachte die vorläufige Auswertung der jüngsten monatlichen Umfrage unter mehreren Tausend Unternehmen, wie IHS Markit mitteilte. Das Stimmungsbarometer blieb damit aber noch oberhalb der Marke von 50 Punkten und zeigt also für die Privatwirtschaft des Währungsraums Wachstum an. Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson zeigte sich gleichwohl enttäuscht von dem Start Eurolands in das zweite Quartal 2019. Nach seiner Einschätzung signalisieren die Daten ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von nur knapp 0,2% im zweiten Quartal verglichen mit der Vorperiode. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der morgigen Ausgabe der Börsen-Zeitung.

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Das CFO-Interview mit Sonja Wrntges: DICAsset will Bestands- und Fondsgeschft ausbauen

hek - Der Gewerbeimmobilienkonzern DIC Asset will die Einnahmen aus dem Verkauf der 14-prozentigen Beteiligung am Wettbewerber TLG in das Wachstum stecken. Das kündigt Finanz- und Vorstandschefin Sonja Wärntges im CFO-Interview der Börsen-Zeitung an. Zwei Drittel der Investments würden auf den Ausbau des eigenen Immobilienbestands entfallen und ein Drittel auf das Fondsgeschäft. Darüber hinaus betreibt DIC ein Drittgeschäft mit der Bewirtschaftung von Fremdimmobilien. "Größe ist wichtig in unserem Geschäft", sagt Wärntges. Primär gehe es um den bundesweiten Erwerb von Bürogebäuden. Der TLG-Deal bringt 376 Mill. Euro in die Kasse. Der Ergebnisausblick für 2019 könnte übertroffen werden, deutet die Vorstandsvorsitzende an:  "Wenn die Märkte weiter florieren und wir weiter so gut unterwegs sind wie bisher, besteht bei der Gewinnprognose durchaus Upside-Potenzial." Bisher stellt DIC Asset einen operativen Ergebnisanstieg zwischen 3 und 6% auf 70 Mill. bis 72 Mill. Euro in Aussicht. Dieser Ausblick sei eher konservativ, so Wärntges. Aktienrückkäufen steht die Finanzchefin skeptisch gegenüber, obwohl die DIC-Aktie gut ein Drittel unter dem inneren Wert notiert: "Wir wollen die Liquidität lieber für das Wachstum unseres Immobiliengeschäftes nutzen", sagt sie. "Außerdem bezweifle ich, das sich Aktienrückkäufe langfristig auf den Kurs auswirken." Das gesamte Interview lesen Sie in der morgigen Ausgabe der Börsen-Zeitung.

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Adva Optical warnt vor Zusatzkosten

sck - Die Aktie des Telekommunikationsausrüsters Adva Optical Networking ist nach Vorlage guter Quartalszahlen abgestürzt. Das Papier büßte zeitweise 18,3% ein, begrenzte im weiteren Tagesverlauf die Kursverluste und notierte am Mittag bei 8,49 Euro (−11,3%). Am Markt vermutete man als Grund Gewinnmitnahmen nach einem guten Lauf des Titels. Seit Jahresbeginn legte die Aktie um 40% zu. Vermutlich reagierten die Anleger aber auch vergrätzt auf den  Ausblick. Zwar rechnet der Vorstand damit, im laufenden zweiten Quartal Umsatz und operatives Ergebnis gegenüber dem Jahresauftakt zu steigern, warnte aber in seinem Ausblick vor möglichen Mehraufwendungen. So wies das Unternehmen darauf hin, quartalsweise die Werthaltigkeit seiner immateriellen Vermögenswerte inklusive der aktivierten Entwicklungsprojekte auf Basis der erwarteten Geschäftsentwicklung zu analysieren. "Bei ungünstigen Geschäftsaussichten könnten diese Überprüfungen im zweiten Quartal 2019 und in den Folgequartalen zu nicht liquiditätswirksamen Aufwendungen führen", teilte Adva mit.

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Daimlers erstes Quartal kann Jahresziele gefhrden

igo - Ein Absatzrückgang, Anlaufschwierigkeiten bei der Produktion neuer Modelle, ein ungünstiger Produktmix und Belastungen durch Rohstoffpreise und Währungseffekte: Das sind die Schwierigkeiten, mit denen der Autokonzern Daimler im ersten Quartal zu kämpfen hatte. Dem gegenüber steht lediglich  ein positiver Ergebnis- und Bewertungseffekt aus dem Zusammenschluss der Mobilitätsdienste mit dem Angebot von BMW in der Sparte Financial Services, der dem Analysehaus Warburg zufolge  bei rund 725 Mill. Euro liegt. Analysten gehen in Folge im Schnitt von einem um rund 20% geringeren  operativen Ergebnis (Ebit) gegenüber dem Vorjahr aus, wie Bloomberg-Daten zeigen. Standen im ersten Quartal 2018 noch 3,3 Mrd. Euro zu Buche, werden nun knapp 2,7 Mrd. Euro erwartet. Die operative Rendite dürfte damit nach 8,4% im Vorjahresquartal auf 6,8% gesunken sein. Um die Ebit-Prognose für das Gesamtjahr zu erreichen, müsste Daimler pro Quartal im Schnitt ein Ebit von 2,9 Mrd. Euro vorweisen. Der Konzern erwartet bislang einen leichten Ergebnisanstieg. Ein Plus um  5% entspräche einem Ebit im Gesamtjahr von 11,7 Mrd. Euro. Dass 2019 und insbesondere der Jahresstart  problematisch sein würde, hatten Konzernchef Dieter Zetsche und Finanzvorstand Bodo Uebber bei der Vorlage der Zahlen für 2018 Anfang Februar bereits angedeutet. Sie kündigten "Gegenmaßnahmen" an, um bis 2021 in der Pkw-Sparte wieder in den eigentlichen Renditezielkorridor von 8% bis 10% zu kommen.

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Bearing Point geht neue Meldesoftware an

bn - Nach Startproblemen geht Bearing Point die im Markt mit Spannung erwartete Freigabe einer neuen Version ihrer Banken-Meldesoftware Abacus360 an. Das erste Release der neuen Version enthalte eine neue Kalkulationsmaschine und werde "stabiler und performanter sein als die Vorgängerversion", kündigt das Unternehmen an. Für den Platzhirsch unter den Anbietern von Meldesoftware ist eine erfolgreiche Einführung des Produkts essenziell. Nach Anlaufschwierigkeiten bei Einführung von Abacus360 im vergangenen Jahr dürfte es für manche Bank von der Performance der neuen Version abhängen, ob sie bei der Stange bleiben oder sich nach alternativen Anbietern umschauen wird, heißt es bei Marktbeobachtern. Wie der Markt derzeit in Bewegung ist und welchen Kummer die Meldungen zum Kreditregister Anacredit den Instituten derzeit bereitet, darüber lesen Sie mehr in der morgigen Ausgabe der Börsen-Zeitung.

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Japans Notenbank irritiert mit Aktienkufen

mf - Der japanische Aktienmarkt schneidet im internationalen Vergleich in diesem Jahr ähnlich wie im Vorjahr eher schwach ab. Seit Jahresanfang legten Nikkei 225 und Topix deutlich weniger zu als Dax, Dow Jones oder S&P 500. Bis zum Rekordhoch von Ende September müsste der Nikkei noch um rund 9% steigen. Als Hauptursache gilt die Zurückhaltung ausländischer Investoren, die bis zu 70% des Tokioter Handels ausmachen. Sie zögern mit neuen Engagements auch aufgrund von Zweifeln über die Rolle der Notenbank als massiver Käufer am Aktienmarkt. Inzwischen ist die Bank of Japan zum zweitgrößten Aktionär aller Topix-Werte aufgestiegen. Dadurch könnte es zu einem Kurseinbruch kommen, falls sich die Notenbank vom Markt zurückzieht. Mehr über die Situation am japanischen Aktienmarkt lesen Sie in der Freitagsausgabe der Börsen-Zeitung.

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