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Chinas Wirtschaft mit schwchstem Wachstum seit 30 Jahren

ms - Chinas Wirtschaft hat im Jahr 2019 das schwächste Wachstum seit fast 30 Jahren verzeichnet - allerdings macht der Jahresschluss Hoffnung auf zumindest eine Stabilisierung. Im Gesamtjahr legte die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt um 6,1% zu, wie die chinesische Statistikbehörde heute mitteilte. Das bedeutet einen deutlichen Rückgang gegenüber den 6,6% im Jahr 2018. Im Schlussquartal 2019 gab es aber zumindest keine weitere Abschwächung. Die Wirtschaft wuchs wie im dritten Quartal um 6,0%. Zuvor hatte sich das Plus von 6,4% im Auftaktquartal über 6,2% im zweiten Quartal auf dann 6,0% verlangsamt. Als Gründe für das schwächere Wachstum der Volksrepublik gelten insbesondere der Handelsstreit mit den USA und die generelle Abschwächung der Weltkonjunktur. Die Regierung und die Notenbank in Peking versuchen mit einem behutsamen Gegensteuern eine stärkere Abkühlung zu vermeiden.

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Der Markt fr Minibonds kleiner Unternehmen wchst

cru - Es gibt ihn noch, den Markt für Minibonds, wenn er auch nur mehr auf kleiner Flamme kocht. Im abgelaufenen Jahr gab es abermals Zuwächse: Es wurden 40 Emissionen von 35 Unternehmen mit einem platzierten Volumen von 1,36 Mrd. Euro gezählt. 2018 waren es 35 im Volumen von 1,14 Mrd.  Euro. Das zeigt ein von der Kommunikationsberatung Iron erarbeiteter Jahresrückblick für Anleihen bis 150 Mill. Euro. Enthalten sind darin auch Emittenten von jenseits der Grenzen, vor allem auch aus Österreich. Verglichen mit dem angestrebten Zielvolumen von 1,77 Mrd. Euro lag die Platzierungsquote bei 77% nach zuvor 71%. Der Kupon erhöhte sich im Durchschnitt um 46 Basispunkte auf 5,57%. Klar dominierende Branche ist nach wie vor - und sogar verstärkt - der Immobiliensektor mit 29%, in dem sich zahlreiche Unternehmen gestützt von einer hohen Investorennachfrage und dem günstigen Zinsniveau für eine Anleihefinanzierung entschieden. An der Spitze stehen zwei österreichische Unternehmen. Die S Immo AG verschaffte sich Geld mit zwei Anleihen über 150 Mill. Euro und 100 Mill. Euro, während die gerade gegründete UBM Development AG die erhofften 120 Mill. Euro einstrich.  Rang 2 unter den Branchen belegen Finanzdienstleister und Beteiligungshäuser mit jeweils vier Emittenten. Die Hälfte der Transaktionen wurde voll untergebracht - ein ebenso großer Anteil wie im Vorjahr. Überdurchschnittlich erfolgreich waren dabei Folgeemittenten mit 25 Emissionen (60% vollplatziert), während Debütanleihen lediglich zu 33% vollplatziert wurden. Bei den Emissionsvolumina lag das Gros der Transaktionen im Bereich bis zu 30 Mill. Euro (24 Anleihen, 60%). Vier Emissionen  - Katjes International sowie zwei Anleihen von S Immo und eine von UBM Development - lagen zwischen 100 Mill. und 150 Mill. Euro. Das ist gemäß Studienkriterien die Obergrenze des Segments für kleinere und mittlere Unternehmen. Die Laufzeiten von KMU-Anleihen im Jahr 2019 reichen von vier bis zehn Jahren, wobei fünfjährige Laufzeiten weiterhin am häufigsten vertreten sind (25 Anleihen, 62,5%).

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Konsumentenkredite sollen Gewinn der Sdwestbank pushen

spe - Die Südwestbank in Stuttgart will ihre Profitabilität deutlich steigern. Ein Weg ist der Einstieg in das Konsumentenkreditgeschäft. Dieses vierte Standbein neben den bisherigen Geschäftsbereichen Retail, Corporate und Private Banking bietet das Institut seit dem Frühjahr 2019 über das Vergleichsportal Smave und Qlick, die Plattform der Südwestbank-Mutter Bawag an. Damit erreiche die Bank nicht nur neue Kundengruppen, sondern wachse erstmals auch über Baden-Württemberg hinaus, sagte Constantin von Oesterreich, seit September 2019  Vorstandsvorsitzender der Südwestbank, der Börsen-Zeitung. Das neue Geschäftsfeld soll wesentlich dazu beitragen, die Eigenkapitalrendite der Südwestbank von einst rund 5% auf mehr als 15% (Return on Tangible Common Equity) zu verdreifachen. Außerdem wurde die Zahl der Standorte weiter auf elf (inklusive Hauptstelle) reduziert und die Zahl der Mitarbeiter innerhalb von zwei Jahren von 587 auf 325 reduziert.

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Auftragsbcher bleiben gut gefllt

ba - Die deutsche Industrie steckt seit längerem in der Rezession fest, aber am aktuellen Rand gibt es durchaus Lichtblicke. So ist im November die Industrieproduktion deutlich geklettert und umfragebasierte Frühindikatoren wie das Ifo-Geschäftsklima lassen eine Stabilisierung erkennen. Und auch der Rückgang der Auftragseingänge vom November - der allerdings vor allem auf mangelnden Großaufträgen beruht - zeigt sich nicht in den Orderbüchern. Der Auftragsbestand preis-, saison- und kalenderbereinigt liegt auf dem Vormonatsniveau, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Der Auftragsbestand umfasst die Summe der Auftragseingänge am Ende des Berichtsmonats, die bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu Umsätzen geführt haben und die nicht storniert wurden. Und auch die Reichweite zeigte sich im Vormonatsvergleich unverändert bei 5,6 Monaten. So lange müssten die Unternehmen ohne neue Orders und Stornierungen produzieren, um die vorhandenen Aufträge abzuarbeiten.

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Kion schneidet 2019 glnzend ab

ab - Kion hat die Geschäftserwartungen 2019 zum Teil deutlich übertroffen. In den neuen Turnus startet der Maschinenbauer allerdings mit gemischten Gefühlen. Angesichts der unsicheren weltpolitischen Entwicklungen und der volatilen wirtschaftlichen Erwartungen sei bei Flurförderfahrzeugen eher mit einem stabilen Wachstum zu Beginn des neuen Jahrzehnts zu rechnen, konstatierte Kion im Rahmen der Vorlage vorläufiger Eckdaten für den abgelaufenen Turnus. Die Nachfrage nach Automatisierungslösungen sollte sich dagegen weiter positiv entwickeln, heißt es. Entscheidend aber ist, dass Kion im neuen Turnus "deutlich in den Ausbau der weltweiten Produktionskapazitäten investieren" und auch das Produkt- und Lösungsangebot  ausbauen will. Diese strategischen Investitionen dürften zu Belastungen im bereinigten operativen Ergebnis wie auch im Free Cash-flow führen, heißt es. Eine konkrete Prognose wird der nach Toyota weltweit führende Staplerhersteller erst am 3. März zusammen mit den Geschäftszahlen präsentieren.

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Chinas Aktienmarkt wieder in Mode

eh - Chinas Aktienmarkt erfreut sich wieder eines guten Zuspruchs ausländischer Investoren. Neben der Deeskalation des Handelskonflikts mit den USA locken auch steigende Unternehmensgewinne Anleger an. Die im Verlauf des Vorjahres von der Regierung und der Notenbank eingeleiteten wachstumsstützenden Maßnahmen zeigen zunehmend Wirkung. Für Auftrieb und Zuflüsse sorgt auch die Aufnahme von A-Aktien in MSCI-Indizes. Lesen Sie mehr über den Ausblick zu Chinas Kapitalmärkten in der Sonnabendausgabe der Börsen-Zeitung.

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