Private Equity lässt Zaudern
Private Equity lässt Zaudern
cra Frankfurt – Private Equity sollte zwar in jedes Portfolio beigemischt werden – auch bei vermögenden Privatanlegern -, nur die wenigsten Investoren aber planen tatsächlich ein Engagement. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, die die Ratingagentur Feri unter 800 Asset Managern, Beschäftigten im Vertrieb und Privatkunden durchgeführt hat. Demnach halten 58 % der Befragten Private Equity für eine sinnvolle Beimischung. Nur 13 % aber planten tatsächlich ein Investment. Nur 28 % hätten bereits Erfahrung mit dieser Assetklasse, lediglich 13 % seien derzeit engagiert. Von denjenigen, die bereits Private-Equity-Investments halten, bezeichneten knapp die Hälfte ihre Erfahrungen als “gut” oder “sehr gut”; nur 15 % bezeichneten die Anlage als “eher enttäuschend” oder “schlecht”. Potenzial für die Assetklasse gibt es auf jeden Fall noch: “Würde sich der Private-Equity-Anteil in den Portfolios der Umfrageteilnehmer vom aktuellen Stand auf das als sinnvoll erachtete Niveau erhöhen, entspräche dies grob geschätzt einer Versechsfachung des derzeitigen Anteils auf durchschnittlich etwa 7,3 %”, heißt es in der Feri-Studie. Fast 45 % der Befragten erwarteten von Private-Equity-Fonds eine Wertsteigerung von 11 bis 15 % im Jahr.