Apple im Visier von Frankreichs Justiz
Apple im Visier von Frankreichs Justiz
wü Paris – Die Staatsanwaltschaft Paris hat nach einer Klage von Verbraucherschützern vorläufige Ermittlungen gegen Apple wegen des Verdachts auf programmierte Veralterung und Täuschung eingeleitet. Programmierter Verschleiß von Geräten ist in Frankreich seit 2015 strafbar. Theoretisch drohen Unternehmen dafür Geldbußen bis zu 5 % ihres Umsatzes, wobei unklar ist, ob sich das auf den Umsatz in Frankreich oder weltweit bezieht. Die französische Justiz hat Ende 2017 bereits vorläufige Ermittlungen gegen Epson wegen des Verdachts auf programmierte Überalterung bei Druckern eingeleitet. Apple hat im Dezember eingeräumt, dass ältere iPhone-Modelle per Software-Update gezielt verlangsamt werden, um zu verhindern, dass sie sich plötzlich ausschalten. Der US-Konzern bestreitet jedoch den Vorwurf der programmierten Obsoleszenz.