Bed Bath & Beyond schockt Investoren mit Prognose

Aktie bricht ein - Kritik am Zustand der Läden

Bed Bath & Beyond schockt Investoren mit Prognose

md Frankfurt – Einen Kurssturz von 19 % auf 17,40 Dollar hatte die Veröffentlichung der Jahresprognose von Bed Bath & Beyond zur Folge. BBB, ein US-Einzelhändler für Küchen- und Haushaltsartikel sowie Ausstattungen für Bäder, Schlaf- und Wohnzimmer, kündigte für das Geschäftsjahr 2018/19 (28. Februar) einen Gewinn je Aktie “im niedrigen bis mittleren 2-Dollar-Bereich” an. Analysten hatten im Schnitt mit 2,76 Dollar gerechnet. Wie viele stationäre Einzelhändler steht BBB zum einen durch die Konkurrenz von Online-Anbietern unter Druck, zum anderen investiert das Unternehmen stark in das eigene E-Commerce-Geschäft. Es ist inzwischen Konsens, dass das Online-Geschäft stationärer Händler von in der Größe angemessenen und gut geführten Läden begleitet werden muss, um die Margen zumindest zu verteidigen. Neil Saunders, Managing Director von Global Data Retail, gab diesbezüglich ein vernichtendes Urteil über BBB ab: Zu viele der Läden, “insbesondere die älteren, sind ein Saustall. Sie sind ein Mischmasch an Produkten, die dicht gedrängt platziert werden”. Dies mache es schwierig und manchmal unangenehm, dort einzukaufen. Mit den Zahlen für das Schlussviertel von 2017/18 (3. März) übertraf BBB die Erwartungen. Der Umsatz legte auf 3,72 (i.V. 3,53) Mrd. Dollar zu; Analysten hatten im Schnitt mit 3,68 Mrd. gerechnet. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 1,48 Dollar um 9 Cent über der Konsensschätzung. Unbereinigt ergab sich ein Ergebnis von 1,41 (1,84) Dollar.