BMW fällt eine Prognose schwer
BMW fällt eine Prognose schwer
Die Welt ist im Coronakrisenmodus. Auch BMW. Wenn der Münchner Autokonzern am kommenden Mittwoch seine Bilanzpressekonferenz in der Konzernzentrale abhält, wird der Ausblick des Vorstands ganz von den möglichen Folgen der Pandemie geprägt sein. Vielleicht tappt die Konzernspitze aber auch wie andere Unternehmenslenker im Dunkeln und muss eingestehen, aufgrund der panikartigen Lage fürs laufende Jahr gar nichts vorhersagen zu können – vor allem in Bezug auf das Ergebnis und die Marge. Das wäre zwar für Anleger und Analysten eine Enttäuschung, BMW befände sich damit jedoch in guter Gesellschaft. Anderen geht es ebenso. So wird sich Vorstandschef Oliver Zipse darauf konzentrieren, die eigene Strategie zu preisen und auf die errungenen Fortschritte hinzuweisen. Im Vergleich zum Rivalen Daimler schneidet BMW besser ab. Während 2019 für die Stuttgarter miserabel war, schloss BMW eher mau ab. Die erneute Dividendenkürzung war zwar zu erwarten, der Umfang aber schon überraschend. Kein Wunder, dass in diesen Zeiten der Aktienkurs auf das Niveau von 2010 zurückfällt. sck