CA Immo vertraut auf Portfolio
CA Immo vertraut auf Portfolio
hek Frankfurt – Der österreichische Immobilienkonzern CA Immo sieht sich gerüstet für die drohende Wirtschaftskrise. Mit 90 % Büroanteil, einer Vermietungsquote von gut 96 %, der hohen Standort- und Gebäudequalität sowie einer diversifizierten Mieterstruktur verfüge das Unternehmen über hohe Resilienz. Die Eigenkapitalquote von 50,4 % und liquide Mittel von 439 Mill. Euro per Ende 2019 sowie zusätzlich 400 Mill. Euro aus der Bondemission im Februar böten stabilen Rückhalt und ermöglichten Investitionen auch in schwierigem Marktumfeld, versichert das Management. Die Ratingagentur Moody’s habe Mitte März die Investment-Grade-Einstufung von “Baa2” mit stabilem Ausblick bestätigt.Die Dividende will der Konzern um 11 % auf 1 Euro je Aktie anheben, doch steht dieser Vorschlag unter Vorbehalt. Da Dauer und Auswirkungen der Covid-19-Krise nicht voll abzuschätzen seien, behalten sich Vorstand und Aufsichtsrat eine Änderung vor. Zudem ist der Zeitpunkt der Hauptversammlung noch offen. Im vergangenen Jahr sei die Zielsetzung deutlich übertroffen worden, teilt CA Immo weiter mit. Der operative Gewinn (Funds from Operations) legte um 13 % auf 133 Mill. Euro zu. Geplant waren mindestens 125 Mill. Euro. Unterm Strich kletterte der Ertrag um 29 % auf 393 Mill. Euro. Die Mieterlöse stiegen vor allem infolge von Projektfertigstellungen und Akquisitionen um 15 % auf 221 Mill. Euro. Aus der Neubewertung der Objekte entsprangen 463 Mill. Euro Gewinn, was die profitable Entwicklungstätigkeit mit drei Projektfertigstellungen im abgelaufenen Jahr und das “sehr gute Marktumfeld vor allem in Deutschland” reflektiere. CA Immo verfügt nun über ein Immobilienvermögen von 5,2 Mrd. Euro, 16 % mehr als Ende 2018. Der an der Wiener Börse notierte Konzern bezeichnet sich als Spezialist für Bürogebäude in zentraleuropäischen Hauptstädten.