Coronakrise bremst Autokäufe dramatisch
Coronakrise bremst Autokäufe dramatisch
scd Frankfurt – Mit der Einschränkung der Mobilität zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist auch der Absatzeinbruch fast aller Autosegmente im März einhergegangen. Die Schließung der Autohäuser in der zweiten Monatshälfte und die wachsende wirtschaftliche Unsicherheit haben die Autokäufe dramatisch gebremst. Bei einem Absatzrückgang im Gesamtmarkt von knapp 38 % zum Vorjahresmonat büßten praktisch alle Segmente mindestens ein Viertel im Vergleich zum Vorjahresmonat ein. Die einzige Ausnahme bildet die Fahrzeugklasse der Wohnmobile. Frei nach dem Motto, wenn ich mein Zuhause nicht verlassen darf, kommt mein Zuhause eben mit, zog der Absatz der automobilen Wohnstätten trotz der Verkaufs- und Ausgangsbeschränkungen um mehr als 2 % auf 6 920 Fahrzeuge an. BMW 3er legt kräftig zuVon den meistverkauften Fahrzeugmodellen in den verschiedenen Segmenten zeigten mit dem BMW 3er (+10,8 %) und dem Porsche 911 (+3,6 %) zwei Reihen gegen den Trend eine positive Tendenz. In den meisten Segmenten schnitt die Nummer 1 indes ähnlich schwach ab wie das gesamte Segment. Im April erwarten die meisten Branchenexperten einen noch deutlich stärkeren Absturz des Gesamtmarktes, so wie er in Frankreich, Spanien und Italien bereits im abgelaufenen Monat zu beobachten war. In allen drei von der Corona-Pandemie noch stärker getroffenen Ländern hatte der Absatz um gut zwei Drittel nachgegeben.