Delivery Hero darf auf Plazet hoffen
Delivery Hero darf auf Plazet hoffen
ge Berlin – Der Essenslieferdienst Delivery Hero begrüßt die Ankündigung der britischen Kartellbehörde (Competition and Markets Authority, CMA), den Verkauf der britischen Tochter Hungryhouse an den dortigen Wettbewerber Just Eat vorläufig zu genehmigen. Auch die ohnehin verwöhnten Delivery-Aktionäre begrüßten diese Entscheidung, woraufhin der Kurs gestern um fast 5 % auf den neuen Bestwert von 38,10 Euro kletterte. Die nach eigener Einschätzung weltweit führende Essensplattform war zur Jahresmitte mit einem Emissionspreis von 25,50 Euro an die Börse gekommen. Inzwischen notiert sie im SDax, wo sie gestern an der Spitze stand.Zugleich versicherte das 2011 gegründete Start-up, weiter mit der CMA bis zur Veröffentlichung einer endgültigen Entscheidung im November 2017 kooperieren zu wollen. Delivery Hero ist inzwischen in gut 40 Ländern präsent. Zuletzt hatten die Berliner den südkoreanischen Essenslieferdienst Foodfly vollständig übernommen. In den ersten sechs Monaten 2017 hatten die “Helden” ihren Umsatz um 66 % hochgedreht verglichen zum Vorjahr.