Digitalisierung treibt STMicroelectronics
Digitalisierung treibt STMicroelectronics
dpa-afx Genf – Der Halbleiterhersteller STMicroelectronics profitiert weiter von einem guten Branchenumfeld. Die starke Nachfrage nach Chips für das Internet der Dinge, intelligentes Fahren oder Smartphones trieben Umsatz und Gewinn im dritten Quartal nach oben, wie das Unternehmen mitteilte. Die Zahlen fielen besser aus als von Analysten erwartet. Auch beim Ausblick zeigte sich der Konzern optimistisch. Die Aktie sprang daraufhin an der Euronext in Paris um 6,5 % auf 18,87 Euro nach oben.Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um fast 19 % auf 2,1 Mrd. Dollar gesteigert werden. Der Nettogewinn wurde mit 236 Mill. Dollar mehr als verdreifacht. Auch gegenüber dem Vorquartal konnte sich der Halbleiterhersteller deutlich verbessern.Vor allem das Margenwachstum kam bei Analysten gut an: So verbesserte STMicroelectronics seine Rohertragsmarge von 35,8 % auf 39,5 % vergleichen mit dem Vorjahr. Auch zum Vorquartal stieg die Rendite deutlich.Alle Geschäftsfelder erzielten dabei ein zweistelliges Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr. Die Nachfrage zeigte sich dabei über alle Regionen hinweg robust. Für die weitere Entwicklung zeigte sich das Management um den Vorstandsvorsitzenden Carlo Bozotti zuversichtlich. Das starke Wachstum soll sich ebenso fortsetzen wie die Verbesserung der Profitabilität. Für das vierte Quartal erwartet der Konzern ein Umsatzplus von 10 % im Vergleich zum Vorquartal. Einer der Treiber soll dabei das Geschäft mit drahtlosen Applikationen sein, dessen Wachstum sich beschleunigen soll. Aber auch die Nachfrage in den anderen Bereichen sieht STMicroelectronics weiter positiv.Die Rohertragsmarge soll im Vergleich zum dritten Quartal von 39,5 % auf 39,9 % weiter steigen – das ist mehr als von Analysten erwartet. Für das Jahr 2017 erwartet STMicroelectronics ein Umsatzplus von 18 %.