Douglas setzt auf eigene Reserven
Douglas setzt auf eigene Reserven
ab Düsseldorf – Douglas hat die behördlich angeordneten Filialschließungen im März deutlich zu spüren bekommen. Dennoch gelang es, auf Sicht des ersten Halbjahres den Umsatz mit 1,95 Mrd. Euro auf dem Vorjahresniveau zu stabilisieren, wie die Parfümeriekette mitteilte. Geholfen hat dabei das Online-Geschäft, das insbesondere während des Lockdown für Umsatz sorgte. Im März habe sich gezeigt, dass Omnichannel der Schlüssel zum Erfolg sei, wird Vanessa Stützle, die kürzlich in den Vorstand aufrückte, zitiert. Während der Filialumsatz im ersten Halbjahr um 5,5 % nachgab – allein im März brachen die Erlöse um 40 % ein -, stiegen die Online-Erlöse zeitgleich um 27 % auf 415 Mill. Euro. Das bereinigte operative Ergebnis vor Abschreibungen verringerte sich um 3 % auf 218 Mill. Euro. Unter dem Strich stehen rote Zahlen.Die Gespräche über staatliche Unterstützung liegen derzeit auf Eis, wie eine Firmensprecherin sagte. Douglas gehe davon aus, auch ohne staatliche Hilfe bis zum Weihnachtsgeschäft durchzukommen. Mitte März seien umfangreiche Kostensparmaßnahmen eingeleitet worden. Per 31. März belief sich die Liquidität auf 309 Mill. Euro.