Enercon sucht Weg aus der Krise
Enercon sucht Weg aus der Krise
ste Hamburg – Der kriselnde Windkraftanlagenhersteller Enercon soll durch ein Gemeinschaftsunternehmen entlastet werden, das die Aloys-Wobben-Stiftung als Alleingesellschafterin des deutschen Marktführers und das Oldenburger Energieunternehmen EWE planen. Bei einem Zustandekommen des von beiden Seiten zu gleichen Anteilen getragenen Gemeinschaftsunternehmens könne sich Enercon künftig auf die Kernkompetenzen in den Bereichen Entwicklung und Bau sowie Vertrieb und Service von Windenergieanlagen konzentrieren, erklärte Heiko Janssen, Vorstandschef der Stiftung, in einer Mitteilung.Das Gemeinschaftsunternehmen sei ein wichtiger Baustein für die bereits laufende Neuausrichtung der Enercon-Gruppe und biete gute Chancen, den Wert von Bestand und Produktpipeline gemeinsam mit einem regionalen Partner weiterzuentwickeln. Gespräche über weitere Details des Joint Ventures sollen im Laufe des Jahres abgeschlossen werden.Wie Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise berichtete, will sich Enercon 1 Mrd. Euro von ihren Banken beschaffen. Die Verhandlungen stünden kurz vor dem Abschluss. Zu den Darlehensgebern gehörten Commerzbank und KfW Ipex-Bank. Die neuen Mittel sollen dem Bericht zufolge mit Vermögenswerten der Enercon besichert werden und bestehende unbesicherte Schuldverschreibungen ersetzen. – Wertberichtigt Seite 6