Fiat Chrysler schließt sich Bündnis mit BMW an
Fiat Chrysler schließt sich Bündnis mit BMW an
jh/tkb München/Mailand – Fiat Chrysler (FCA) beteiligt sich an der Partnerschaft von BMW, Intel und Mobileye für das autonome Fahren. Der italienisch-amerikanische Hersteller und die drei anderen Firmen unterzeichneten eine Absichtserklärung. FCA bringe Entwicklungskapazitäten ein sowie ein erhebliches Absatzvolumen und Erfahrung in Nordamerika, teilten die Unternehmen mit. Ziel des Bündnisses ist, bis 2021 eine Technologie für selbstfahrende Autos zu entwickeln und zu produzieren – als offene Plattform. Vor einem Jahr gründeten BMW, Intel und Mobileye die Allianz.Zu den Aussichten von FCA äußerte sich Giuseppe Berta, der Wirtschaftsgeschichte an der Mailänder Universität Bocconi lehrt und ein Experte für die italienische Autobranche ist, im Interview der Börsen-Zeitung. Falls das Unternehmen an chinesische Investoren verkauft werde, wäre eine Zerschlagung die einzige Lösung. Denn Berta rechnet dann mit Widerstand der US-Regierung.In seinem Szenario übernehmen die Chinesen das Kleinwagensegment. “Die Premium-Klasse würde vorerst in Italien bleiben und die Geländewagen in den USA”, sagte Berta. Dass FCA eigenständig bleibt, glaubt er nicht. Der chinesische Autohersteller Geely dementierte derweil Pläne für eine Übernahme von FCA.—– Bericht und Interview Seite 7