Fielmann setzt Dividende aus
Fielmann setzt Dividende aus
ste Hamburg – Vorstand und Aufsichtsrat der Optikerkette Fielmann nehmen im Zuge der Corona-Pandemie den Vorschlag zurück, den Aktionären für das vergangene Geschäftsjahr eine auf 1,95 (i.V. 1,90) Euro je Aktie steigende Dividende zu zahlen. Zur Sicherung der Liquidität soll die Dividendenzahlung nach der bislang für den 9. Juli geplanten Hauptversammlung ausgesetzt werden, teilte Fielmann mit. Am 20. Februar hatte das Hamburger SDax-Unternehmen, das zu rund 72 % der Gründerfamilie gehört, angekündigt, vom 2019 erreichten Gewinn 163,8 (159,6) Mill. Euro auszuschütten. Die Ausschüttungsquote hätte sich damit auf rund 95 (94,5) % belaufen.Nach “Normalisierung der Verhältnisse” wolle man die aktionärsfreundliche Dividendenpolitik fortsetzen, unterstrich Fielmann. Der Konzern hatte infolge der Pandemie den Filialbetrieb in Deutschland und anderen Märkten bereits weitgehend eingestellt und Kurzarbeitergeld beantragt, das zu 100 % aufgestockt werde (vgl. BZ vom 21. März).