Flint verhandelt über Kredite

Börsen-Zeitung, 28.5.2020 Reuters Frankfurt - Der weltweit zweitgrößte Druckfarbenhersteller Flint muss vor einem Verkauf Insidern zufolge seine Finanzen in Ordnung bringen. Das Unternehmen stehe vor einer Einigung mit den Gläubigern über eine...

Flint verhandelt über Kredite

Reuters Frankfurt – Der weltweit zweitgrößte Druckfarbenhersteller Flint muss vor einem Verkauf Insidern zufolge seine Finanzen in Ordnung bringen. Das Unternehmen stehe vor einer Einigung mit den Gläubigern über eine Anpassung seiner Kredite über 1,7 Mrd. Euro, sagten mehrere mit den Verhandlungen vertraute Personen zu Reuters. Die Laufzeiten sollten in den nächsten zwei bis drei Wochen um zwei Jahre verlängert werden, zu etwas besseren Konditionen. Die Eigentümer von Flint, die Beteiligungssparte der Investmentbank von Goldman Sachs und das US-Konglomerat Koch Industries, hatten das vor sechs Jahren für 2,2 Mrd. Euro erworbene Unternehmen eigentlich 2019 wieder zum Verkauf gestellt. Die Corona-Pandemie hat die Pläne aber durchkreuzt. Zwei Insider sagten, der Verkaufsprozess könnte nun bald wieder aufgenommen werden. Entstanden ist Flint aus den Druckfarben-Sparten von BASF und Akzo Nobel sowie der amerikanischen Flint Ink.