Ford enttäuscht mit Gewinnprognose für 2018
Ford enttäuscht mit Gewinnprognose für 2018
sp New York – Der zweitgrößte US-Autobauer Ford hat 2017 laut vorläufigen Zahlen weniger verdient als erwartet und stellt für das neue Jahr einen rückläufigen Gewinn in Aussicht, der am unteren Ende ebenfalls die Erwartungen verfehlen würde. Allein wegen steigender Rohstoffpreise und negativer Einflüsse von der Währungsseite rechnet der Konzern mit Belastungen in Höhe von 1,6 Mrd. Dollar, rechnete CFO Bob Shanks am Rande der Automesse in Detroit vor. Die Aktie rutschte am Mittwochvormittag um mehr als 6 % ab. Der Konkurrent General Motors (GM) rechnet im laufenden Turnus mit einem stabilen Ergebnis und erwartet schon im nächsten Jahr einen Gewinnsprung, wie der Konzern ebenfalls im Rahmen des Branchentreffens verkündete.”Wir sind mit unserer Leistung nicht zufrieden”, räumte Shanks ein. Abhilfe schaffen soll eine neue Modellpolitik. Die Zahl klassischer Pkw-Modelle soll verringert werden. Stattdessen setzt der vor sieben Monaten als Nachfolger von Mark Fields angetretene CEO Jim Hackett verstärkt auf höhermargige Pick-ups und Geländewagen. Zugleich verdoppelt Ford die Investitionen in die Elektromobilität. Bis zum Jahr 2022 sollen 16 E-Autos und 24 Hybrid-Fahrzeuge auf den Markt kommen.