Frisches Geld für Jungheinrich

Gabelstaplerhersteller begibt Schuldscheindarlehen

Frisches Geld für Jungheinrich

ste Hamburg – Europas zweitgrößter Gabelstaplerhersteller Jungheinrich hat zur Finanzierung des Unternehmens abermals ein Schuldscheindarlehen über 100 Mill. Euro platziert. Die starke Investorennachfrage habe früh zu einer mehrfachen Überzeichnung geführt, berichtete das Hamburger MDax-Unternehmen. Das Orderbuch sei bereits kurz nach dem Vermarktungsstart geschlossen worden. Die Schuldscheinemission wurde von LBBW und Deutscher Bank begleitet.Die hohe Nachfrage sei ein Vertrauensbeweis der Anleger in das Geschäftsmodell von Jungheinrich und trage zu einer deutlichen Verbreiterung der Investorenbasis bei, sagte Finanzvorstand Volker Hues. Mit der Schuldscheinemission würden Liquidität und Finanzierungsstruktur zu sehr günstigen Konditionen gestärkt. Zuletzt hatte sich das Familienunternehmen Ende 2014 mit einem Schuldscheindarlehen ebenfalls über 100 Mill. Euro neuen Handlungsspielraum verschafft. Das Finanzierungsinstrument wurde davor bereits 2004 und 2009 genutzt.Wie der Kion-Rivale, dessen Eigenkapitalquote über 30 % liegt, mitteilte, wurden im Rahmen der Platzierung Laufzeittranchen von fünf, sieben und zehn Jahren mit fester und variabler Verzinsung angeboten. Die Kreditmarge sei am unteren Rand der Vermarktungsspanne fixiert worden.