Gerry Weber muss kämpfen
Gerry Weber muss kämpfen
ab Düsseldorf – Gerry Weber ist der Start in das neue Geschäftsjahr misslungen. Der Konzernumsatz gab um 9,3 % auf 190 Mill. Euro nach, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) landete zugleich mit 2,5 (i. V. + 4,1) Mill. Euro in den roten Zahlen, wie mitgeteilt wird. Da die schwache Entwicklung beim Erstellen der Prognose berücksichtigt worden sei, habe die Zielsetzung Bestand. Konkret rechnen die Ostwestfalen im Geschäftsjahr 2017/18 (per 31. Oktober) mit einem Konzernumsatz von 870 bis 890 Mill. Euro und einem Ebit zwischen 10 und 20 Mill. Euro nach 10,3 Mill. Euro im Vorjahr. Den Umsatzeinbruch mit den Kernmarken Gerry Weber, Taifun und Samoon führt das Unternehmen auf Umsatzverschiebungen im Großhandel, Standortaufgaben im eigenen Retail-Geschäft sowie auf Erlösrückgänge auf vergleichbarer Fläche zurück. Der Umsatz der Tochter Hallhuber stieg dagegen im Startquartal um 18 % auf 59 Mill. Euro, flächenbereinigt verblieb ein Zuwachs um 5,5 %. “Das erste Quartal zeigt deutlich, dass ein Performance-Programm zu erarbeiten richtig und notwendig war”, kommentierte Vorstandschef Ralf Weber. Konkrete Maßnahmen sollen allerdings erst Mitte Juni vorgestellt werden.