Grammer bricht der Gewinn weg
Grammer bricht der Gewinn weg
sck München – Der bayerische Autozulieferer Grammer muss der Coronakrise Tribut zollen. Das Unternehmen warnte vor einem Umsatz- und Ergebniseinbruch zum Jahresauftakt 2020. Nach vorläufigen Berechnungen brachen die Konzernerlöse im ersten Quartal auf 455 (i. V. 534) Mill. Euro ein. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) gab Grammer in einer Ad-hoc-Meldung mit – 2 Mill. Euro an. Ein Jahr zuvor erwirtschaftete das Unternehmen einen operativen Gewinn von 24 Mill. Euro.”Maßgebliche Ursache für diesen signifikanten Rückgang von Umsatz und Ergebnis im ersten Quartal waren die weltweiten Produktionsstopps aufgrund der Covid-19-Pandemie und die damit verbundenen deutlichen Reduzierungen der Kundenabrufe”, erklärte Grammer die schwachen Zahlen. Standortschließungen in China und in Europa hätten die Geschäftstätigkeit “massiv beeinträchtigt”. Die Aktie büßte zeitweise 1,9 % auf 20,60 Euro ein.