Hella haut die Bremse rein

Börsen-Zeitung, 19.3.2020 ab Köln - Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus und der damit verbundenen Einschränkungen in der Produktion und den Logistikketten kann Hella die Prognose für den noch bis Ende Mai laufenden Turnus nicht mehr halten....

Hella haut die Bremse rein

ab Köln – Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus und der damit verbundenen Einschränkungen in der Produktion und den Logistikketten kann Hella die Prognose für den noch bis Ende Mai laufenden Turnus nicht mehr halten. Es sei davon auszugehen, dass die Ziele – geplant war ein Umsatz zwischen 6,5 und 7 Mrd. Euro sowie eine operative Marge vor Sonderfaktoren von 6,5 bis 7,5 % – nicht erreicht würden, teilte der Autozulieferer ad hoc mit. Wie stark die Ziele verfehlt werden, lasse sich angesichts der eingeschränkten Visibilität nicht vorhersagen. Fest steht allerdings, dass an Kurzarbeit kein Weg vorbeiführt. An den inländischen Standorten sei diese in Vorbereitung. Darüber hinaus werde Kurzarbeit auch an anderen Standorten sowie die vorübergehende Schließung von Produktionsstätten in Betracht gezogen. Zum Ende des dritten Quartals sah sich Hella bereits mit “einer deutlich nachlassenden Kundennachfrage” konfrontiert.