Insolvente Vapiano geht an vormaligen Mitgründer
Insolvente Vapiano geht an vormaligen Mitgründer
ab Düsseldorf – Die in die Insolvenz geratene Restaurantkette Vapiano hat Käufer für die Restaurantkette in Deutschland aufgetan. Der Gläubigerausschuss stimmte am Vorabend dem Verkauf wesentlicher Geschäftsteile der SE und ihrer Tochtergesellschaften zu, wie Vapiano mitteilte. Ein Konsortium um den ehemaligen Vorstand Mario Bauer habe im Rahmen eines gemischten Asset-/Share-Deals für 15 Mill. Euro den Zuschlag für 30 von Vapiano betriebene Restaurants in Deutschland erhalten. Hinzu kommen das nationale und internationale Franchisegeschäft sowie die Joint Ventures im In- und Ausland. Die restlichen Vermögensgegenstände der Vapiano werden noch verwertet. Mit Wirkung zum 1. Juni hatte das Amtsgericht Köln das Verfahren eröffnet und Ruth Rigol von der Kanzlei Pluta zur Insolvenzverwalterin bestellt. Zum Monatsende legen Vanessa Hall, die interimistisch den CEO-Posten übernommen hatte, sowie mehrere Aufsichtsratsmitglieder ihre Mandate nieder.Dem Käuferkonsortium, das auch den Zuschlag für das Frankreich-Geschäft für 25 Mill. Euro erhält, gehören neben Bauer und dem einstigen Vapiano-Mitgründer Gregor Gerlach die niederländische Familie Van der Valk, Henry McGovern (Gründer von Amrest) und Sinclair Beecham (Gründer von Pret a Manger) an. Die Hamburger Kanzlei Renzenbrink & Partner beriet das Konsortium.