Jungheinrich bestätigt Vorschlag für Dividende
Jungheinrich bestätigt Vorschlag für Dividende
ste Hamburg – Der Intralogistikkonzern Jungheinrich hat die infolge der Coronakrise verschobene diesjährige Hauptversammlung auf den 27. August terminiert. Das ursprünglich Ende April vorgesehene Aktionärstreffen soll in virtueller Form stattfinden, wie das Hamburger SDax-Unternehmen mitteilte. Der im Geschäftsbericht 2019 enthaltene Dividendenvorschlag wurde bestätigt: So sollen für das vergangene Geschäftsjahr 0,48 (i. V. 0,50) Euro je Vorzugsaktie bzw. 0,46 (0,48) Euro je Stammaktie ausgeschüttet werden. Bei einer Zustimmung in der Hauptversammlung beliefe sich die Ausschüttungssumme auf 48 (50) Mill. Euro. Die Ausschüttungsquote, der prozentuale Anteil der Dividendensumme im Verhältnis zum Ergebnis nach Steuern, würde bei 27 (28) % liegen.Der nach Kion zweitgrößte europäische Gabelstaplerhersteller, dessen Aktie im vergangenen Jahr 6 % einbüßte, hatte Ende April seine am 18. März veröffentlichten Finanzziele für das Geschäftsjahr 2020 infolge der Corona-Pandemie zurückgenommen. Die Prognose hatte einen Umsatz zwischen 3,6 und 3,8 (i. V. 4,1) Mrd. Euro sowie ein Betriebsergebnis (Ebit) von 150 bis 200 (263) Mill. Euro vorgesehen. Die zuvor im Jahresverlauf um 11,5 % gesunkene Jungheinrich-Aktie gab gestern um 1 % auf 18,83 Euro nach.